Ups… UPS! Der kleine BRAUNE

Zugegeben es ist schon eine Weile her, als eine Diskussion darüber entbrannte, ob wir auf deutschen Straßen Menschen in brauen Uniformen Dienst schieben sehen wollen. Mittlerweile gehören an vielen Orten die DIE BRAUNEN von UPS zum Stadtbild.

Wenn es beim nächsten Paket mal wieder länger dauert, könnte es daran liegen das UPS bei der Auslieferung auf brandneue Technologie jetzt. Die Fahrer jedenfalls sehen ziemlich abgekämpft aus. Lustig erscheint der Aufdruck „weltweite Dienstleistungen“, wenn die Fahrer tatsächlich schon bei der Fahrt in den nächsten Stadtteil platt sind.

20180523_114414(0).jpg

Quelle: eigenes Bild

This is dump Fake News

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht… Im Shop von Die Partei oder auch im Shop des endgültigen Satire Magazines Titanic gibt es ein tolles, neues Produkt nämlich ein T-Shirt mit dem Aufdruck: TRUCK FONALD DUMP 

In diesen spannenden politischen Zeiten lässt sich für nur 10,00 € Euro (in Worten zehn) ein Zeichen setzen, erhältlich in den Größe S, M, L, XL, XXL und 3XL.

Vertriebssprache unterstützt die Initiative von DIE PARTEI: MAKE AMERICA SMALL AGAIN

Insektenburger… Hmmm!

Seit Jahren steigt der Zahl der Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Die Motive für diese Ernährungsweisen sind sehr unterschiedlich, Ablehnung von Massentierhaltung und Tötung, die Erkenntnis – das die gesamte Menschheit durch Tierhaltung einfach nicht mit Nahrungsmitteln versorgt werden kann – oder es gibt Menschen denen Fleisch einfach nicht schmeckt. Es gibt also ethische und moralische Motive, ökonomische und geschmacklich Gründe seine Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

Fakt ist: eines der dringlichsten Probleme auf diesem Planeten ist die gerechte und dauerhafte Versorgung mit ausreichend, sauberen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln für alle Menschen.

Zur Lösung der ethischen und moralischen Fragen, gibt es inzwischen Fleisch und Muskelgewebe welches durch Zellvermehrung im Labor hergestellt wird. Mit dem Ziel Fleisch ohne Massentierhaltung und Tötung zu erzeugen. Ein weiterer Ansatz könnten Insekten sein, im Vergleich zu anderen Nahrungstieren haben Insekten eine sehr hohe Reproduktionsrate und sie verbrauchen dabei im Vergleich viel weniger Ressourcen. Hier wird also die ökonomische Frage adressiert. Bleibt noch der Punkt mit dem „Schmecken“. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. 😉

Die Firma Bugfoundation, hat sich was Neues einfallen lassen. Den laut eigener Angabe „ersten Insektenburger Deutschlands“. Guten Appetit!

Wichtig, der Hinweis schmeckt, ob da wohl ein kritischer Punkt adressiert wird? 🙂 Welchen Mehrwert das Bio-Soja in Kombinat mit den Würmern bringt, bleibt leider offen. Vielleicht gibt es den Insektenburger ja auch demnächst bei Ihrem Bio-Lebensmitteleinzelhändler.

 

 

Öffnungszeiten sind überwertet

Wer hat schon einmal Nachts etwas im Internet bestellt? Das ist bequem, einfach und geht immer. Aber wie lange hat noch mal das Schreibwarengeschäft an der Ecke offen? Und am Samstag? Man kann es den Kunden auch richtig leicht machen. Hier ein offenbar nicht ganz ernst gemeintes Öffnungszeitenschild.

IMG

Quelle: eigenes Bild

Silicon Valley Sales

Was machen Salesforce, Google und Co. eigentlich anders? Vieles! Was davon lässt sich erfolgreich für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen hier in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verwenden?

silicon-valley.png

Quelle: google maps

Analysiert man die Methoden und das Vorgehen, wie und auf welche Art und Weise Firmen aus dem Silicon Valley Kunden gewinnen wird klar, dass auch im Sales/Vertrieb eine echte digitale Revolution stattfindet. Diese umfasst den gesamten Verkaufsprozess von der Erstellung des Produktes über die Generierung von Leads über die Gewinnung von Neukunden bis zum Ausbau von Bestandskunden. Alles auf Basis von Daten. Sales is a numbers game – and Data is the new oil!

1. Die Struktur
Zunächst einmal teilen viele Tech- und IT-Firmen Ihre Mitarbeiter in zwei Kategorieren ein. Die einen „machen“ das Produkt und die anderen „verkaufen“ es. Schon hier zeigt sich, ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Firmenstrukturen, jedem Mitarbeiter ist klar was seine Aufgabe ist. Ein Beispiel Human Resources und technischer Support gehören zu den Verkäufern. Neben Entwicklung/Development zählt auch der Bereich IT-Betrieb zu den Herstellern/Machern.

2. Das Fundament
Das Fundament des Silicon Valley Sales bilden modernste Vertriebstechniken wie der Challenger Sales Ansatz, das Value-Selling oder Pro-activ Sales. Auch Modelle wie land and expand oder rip and replace sind wesentliche Erfolgsbestandteile.

3. Der Vertriebsprozess
Der Prozess startet mit der Gewinnung von Leads über sämtliche Kanäle on- und offline von A wie Adwords über Downloads oder Trials von Software bis hinzu zu Veranstaltungen, die sich i.d.R. mit der „Zukunft“ beschäftigten. Sämtliche Dinge die ein Lead tut werden getrackt,  zugeordnet und bewertet.

4. Die Ausführung
Leads werden in extrem hoher Geschwindigkeit kontaktiert meist binnen Stunden am selben Tag nach dem eine Interaktion stattgefunden hat (z. B. Registrierung zu einer Veranstaltung, Test des Produktes via Internet, Webinar-Teilnahme). Dieser Prozess ist vollständig digital und automatisiert. Leads werden telefonisch oder via E-Mail kontaktiert, direkt auf Veranstaltungen vor Ort angesprochen, mit dem Ziel eine klassische Qualifizierung nach den B.U.N.T. Kriterien durchzuführen. Im Anschluß wird entschieden in welcher Kategorie der Lead landet und welche nächsten Schritte erfolgen. Meist gibt es drei Lead-Kategorien abhängig vom Potential des Leads.

5. Die Fokussierung
Leads mit der höchsten und besten Bewertung werden an die zuständigen Vertriebskollegen weitergegeben. Unterteilt nach KMU, Medium Enterprise oder Enterprise. Auch hier gilt es die Kontaktgeschwindigkeit hoch zu halten, dass schafft Aufmerksamkeit und Vertrauen. Es folgt eine weitere Qualifizierung mit dem Ziel herauszufinden, ob es sich um eine Sales-Opportunity handelt. Wenn ja, gilt es vielversprechendsten schnell weiter zu entwickeln und abzuschließen.

6. Die Sales Stages
Die Sales-Opportunity durchläuft verschiedene Stadien (Sales States). Hier gibt es in der Regel vier bis sechs, diese reichen grob von Stadium „Kunde hat Interesse“ bis „Abschluss“. Damit eine Sales-Opportunity in das nächste Stadium gelangt, werden gezielt taktische Maßnahmen mit dem potentiellen Kunden durchgeführt. Jede hat das Ziel die Schritte abzusichern und damit die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Geschäftes zu steigern. Es gibt taktische Maßnahmen und strategische Methoden, wie der Kunde in jedem Schritt dazu gebracht wird, mehr Informationen preis zu geben und ihn dahin zu entwickeln wo er hin soll. Koordinierte Aktivitäten mit bestimmen Rollen von Marketing, Sales, Pre-Sales, Consulting, Support und z. B. Partnern entwicklen die Opportunity Schritt für Schritt weiter. Dies geschieht allzu oft ohne, dass es der Kunde wirklich merkt oder realisiert. Immer dann wenn der Hersteller eine bestimmtes Ziel innerhalb der Sales Stages erreicht (gets), geht es bei dem Kunden weiter. Die Hersteller interne Abstimmung erfolgt bei wichtigen Sales Opportunities täglich auch hier sind alle Schritt digital und für alle einsehbar.

7. Die gewonnen Kunden
Kunden werden auf ein goldenes Podest gestellt, als Redner und Referenzen sprechen sie auf großen Konferenzen. Sie werden durch das Top-Management betreut, eingeladen, gepflegt und gehegt sie erhalten enorme Aufmerksamkeit. Mit dem Ziel Sie nahezu ununterbrochen über die generierten Mehrwerte durch die neue Lösungen zu sprechen sowohl intern (beim Kunden) als auch extern (zu Interessenten und potentiellen Kunden). Der Kunde verkauft nun das Produkt an andere potentielle Kunden. Er adaptiert die Schlüsselbotschaften der Hersteller und spricht völlig selbstverständlich über die wahnsinnig hohe Kundenzufriedenheit von 97% der Herstellers oder das Projekt on-time and under budget. Die neue Sales-Botschaft der Silicon Valley Company lautet, sprich mit unseren Kunden, lass dir von denen erklären welche Mehrwerte wir für dich schaffen können.

Viele denken bei Silicon Valley and Technologien, Automatisierung, Industrie 4.0, autonomes Fahren, künstliche Intelligenz oder ähnliches. Das ein datengetriebener Vertrieb oder wie ich es nenne Silicon Valley Sales mindestens genau so revolutionär ist, entgeht vielen. Dieser ermöglicht es den meisten Firmen überhaupt so massiv zu wachsen oder gar ein sogenanntes Hypergrowth zu erreichen. Auch in dem Bereich Sales hat die Bay-Area die Nase vor. Hier liegen große Lern-Potentiale für Firmen aus der D-A-CH Region, die ihre Marktposition ausbauen können indem sie sich vertrieblich neu ausrichtet.

 

 

Wenn Schmuck Schuhe verkauft

Oft tragen inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte den Namen des Inhabers, dass ist einfach und praktisch glauben viele. Die Drogerie Rossmann trägt ja auch den Namen von Dirk Rossmann.

Der eigene Name oder die Bedeutung des Namens werden dabei in den wenigsten Fällen hinterfragt. Gut, Dirk Rossmann hat gleich eine Figur – den Ross-Mann – zur Bildmarke gemacht.

Metzgerei Schmidt oder Bäckerei Müller sind Beispiele für eine gute Verbindung des eigenen Namens und des Geschäftes oder Geschäftszweiges. Die Bedeutung und die Positionierung sind hier klar.

Schwierig wird es, wenn der Name mit dem Geschäftszweck gar nichts zu tun hat. Hier ein Beispiel das Interessenten und potentielle Kunden zumindest beim Erstkontakt verwirrt.

Was verkauft dieser Einzelhändler?

20180508_105132

Quelle: Eigenes Bild