Happy Birthday und alles Gute – 10 Jahre www.vertriebssprache.org

„Einfach Bock auf Blog“ – Spaß und Therapie seit 2009 http://www.vertriebssprache.org

DIGITALES. INSPIRIENDES. KREATIVES & DÄMLICHES aus des Welt des Verkaufens. 

Jan R. Bergrath
Jan R. Bergrath Copyright 2019

Genau heute seit 10 Jahren besteht dieser Blog. Zeit einmal Danke zu sagen: Danke allen Lesern, Besuchern, Kunden, Neugierigen, Stalkern und Informationssuchenden 😉

HAPPY BIRTHDAY VERTRIEBSSPRACHE.ORG 21.05.2019

Die digitale Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes in Deutschland – vom Hidden Champion zum Digital Champion

Deutschland ist einfach Weltklasse, dies gilt besonders für den Mittelstand.  Schaut man sich heute Zitate von z. B. Havard Professoren aus den 1990er Jahren an, dann findet abschätzige Bemerkungen von Wirtschaftswissen-schaftlern über die „Bastler aus der Schwarzwald, die vom Markt verschwinden werden“.

Heute sind es die Hidden Champions – die heimlichen Weltmarktführer – um die Deutschland aus der gesamten Welt beneidet wird.

Quelle: eigenes Bild

Vorteile Mittelständler und insbesondere die Hidden Champions auf einen Blick:

  • Der Beste in seiner Kategorie, Sparte oder Branche sein ist oberste Direktive.
  • Klarer Fokus auf die Kernkompetenz und  exakt diesen Markt.
  • Die Marktgröße und Nischenrelevanz wird durch Globalisierung der Absatzmärkte erreicht (das macht den Markt groß).
  • Bei Hidden Champions habe 38% der Mitarbeiter Kundenkontakt, im Vergleich bei einem „Big Player“ gerade einmal 8% der Mitarbeiter.
  • Big Player werfen große Budgets auf Probleme, Hidden Champions bauen kleine Teams zur Lösung auf.
  • Interne Widerstände sind in großen Unternehmen viel höher.
  • Weniger Politik und Kämpfe um Machtpositionen
  • Die Unternehmensführung ist autoritärer dafür aber partizipativer in der Ausführung.
  • Der Innovationsgrad ist viel höher.

Im internationalen Vergleich hat der deutsche Mittelstand ein weiteren riesigen Vorteil, der häufig nur unzureichend beachtet wird. Deutschland ist ein sehr stark internationalisiertes Land und auch da sind wir Weltklasse. Eine der wichtigsten Herausforderungen, der wir uns stellen müssen ist die Frage: „Können wir Zuwanderer auf das gleiche Niveau bringen?“ In Deutschland haben rund 19 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das entspricht etwa einem Viertel 1/4 Menschen. Zudem sind wir sind das Mental am weitesten internationalisierte Land unter den Großen der Welt. Jede Arbeiterfamilie in Deutschland war etliche Male im Ausland zum Urlaub. Zugeben, die Schweiz und Holland in Europa sind da noch eine Generation weiter voraus, dennoch sind wir auch hier Spitze und müssen uns nicht verstecken.

Geografisch liegen wir im Zentrum der Welt. Faktisch brauchen nie den Pazifik nie zu überqueren, eine Reise ins Silicon Valley dauert von Frankfurt oder München 11 Stunden und ist exakt so lang wie nach Tokio auf der anderen Seite der Welt.

Keine schlechte Ausgangssituation, doch auch 2019 gibt es wieder „Professoren“ und „Kulturpessimisten“ mit düsteren Zukunftsaussichten, denn bei der Digitalisierung droht der Anschlussverlust des Mittelstand…

Das was momentan unter Digitalisierung oder Digitaler Transformation verstanden wird, ist bei genauer Betrachtung eher im Bereich B2C anzusiedeln, wie zum Beispiel beim Verkauf von Waren im E-Commerce. Das klassische B2B Geschäft des deutschen Mittelstand ist vom Consumer-Internet viel geringer betroffen. Daher besteht für die Kernkompetenz der deutschen Mittelstands-Hidden-Champion-Wirtschaft die riesen Chance das Internet der Dinge bzw. Internet of Things (IoT) mit eigenen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen zu prägen und zu gestalten. Und das sogar global, nämlich durch die Verbindung von klassischer Industrietechnik mit IT-Technik. Mit dem 5G Standard werden in Deutschland gerade erst die Voraussetzungen geschaffen ein solides IoT zu bauen und wir stehen ganz am Anfang.

Lasst uns das GERMAN ENGINEERING der HIDDEN CHAMPIONS zu einem #GERMANDIGITALENGINEERING machen!

Jan R. Bergrath

Amazon, Zalando und Co. haben Angst vor Instagram Shopping!

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Quelle: eigenes Bild

Das Verkaufen auf Instagram ist nur ein paar Klicks entfernt. Diese Art von Online-Handel läuft auf sozialen Netzwerken unter dem Stichwort „Inspirational Shopping“. Auf Instagram kann man bald nicht mehr nur Fotos hochladen: Die Plattform arbeitet an einer Bezahlfunktion und wird damit zur unliebsamen Konkurrenz für Händler wie Amazon, Zalando und andere.

Die Kunden werden von die Bildern der Influence inspiriert, dann stehen ganze Outfits oder Kombinationen von Produkten direkt zur Auswahl. Keine Suche über Suchmaschinen oder aufrufen eines Onlineshop. Die Suche nach Inspiration im Netz ist momentan einer der stärksten Treiber, er hat unbekannte Jungs und Mädchen in kürzester Zeit zu Stars gemacht, weil sie besondere Kleidungsstile prägen und auf Instagram zu Stilikonen geworden sind. Manche verdienen damit Millionen, nicht wenige überfluten ihre Follower mit Werbung, die inzwischen Kennzeichnungspflichtig ist.

“Ich war überrascht, wie schnell und einfach es war, bei Instagram zu verkaufen. Ich musste nur Bilder in meinem Instagram-Feed taggen“, dieser Satz hat viel disruptives Potential. Da sind in den letzten Jahren neue und inzwischen riesige E-Commerce unternehmen entstanden und schon stellt ein soziales, auf Fotos basierendes Netzwerk deren Existenz infrage. Doch warum? Auf Instagram erreichen Sie eine Milliarde Instagram-User, die an Produkten „wie Ihrem“ interessiert sind, durch Instagram-Posts. In wenigen Minuten verkaufen Sie alles von Kleidung bis zu Antikmöbeln. Ganz ohne Google-Traffic einfach vom Bild zum Warenkorb. One click shopping aus der Emotion.

 

Die 50 am stärksten gefährdetsten Handelsunternehmen in Deutschland

Mittlerweile ist es mehr als fünf Jahre her, dass Wieselhubers Todesliste des stationären Handels im Jahre 2014 veröffentlicht wurde. Momentan steht der Einzelhändler real im medialen Fokus, viele weitere stecken in der Krise und einige Namen auf der Liste sind verschwunden.

todesliste des handelsWarum haben so viele immer noch nicht verstanden, dass die Spielregeln sich komplett verändert haben und die Verteilung und Verbreitung von Produkten allein keinen echten Mehrwert mehr bietet? Der Handel als Gatekeeper (Nadelöhr) der seinen Vorteile durch mangelnde Markttransparenz gegenüber dem Kunden ausspielen kann, ist nicht zukunftsfähig. Soweit, so klar! Fünf Jahre und wo stehen heute z.B. die Einkaufsverbände, Vedes, Sport2000 oder Intersport? Früher hieß es, der Gewinn liegt im Einkauf. Die Zukunft gehört dem, der Mehrwert generiert. Noch ist Zeit zu HANDELN!

 

 

Wenn E-commerce Anbieter Filialen eröffnen

Der Anbieter http://www.21run.com hat sich auf die Trendsportart „Running“ bzw. Laufen spezialisiert. Im letzten Jahr 2018 wurde versucht den online-shop auch in eine Filialwelt zu überführen. Ein Schritt in Richtung hybrider Händler, der sowohl „online“ als auch „offline“, sprich stationärer Händler verfügbar ist. Expansionen dieser Art kennen wir in erster Linie andersherum. Stationäre Händler haben in den letzten Jahren eher versucht stärker zum online-Händler zu werden.

Spätestens seit Zalando begonnen hat auch stationär aktiv zu werden, gibt es immer wieder Bestrebungen von online-Anbietern auch stationär zu wachsen. Auffallend ist, dass sich online-Anbieter mittlerweile sehr schwer tun stationär Fuß zu fassen.

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Quelle: eigenes Bild

So auch 21run.com, nach wenigen Monaten ist der Münchner Standort bereits wieder geschlossen. Gilt hier etwa das alte Sprichwort: Schuster, Schuster bleib bei deinen Leisten?

Es zeigt viel mehr wie anspruchsvoll das Thema stationärer Vertrieb ist und auch von e-commerce Unternehmen unterschätzt wird. Ohne neue Wege, wie z.B. Location based Marketing oder konkrete Maßnahmen um online Kunden gezielt in die stationären Shops zu bekommen offenkundig ein schwieriges Unterfangen. Inzwischen ist der Hybride-Kunde / Hybridcustomer Realität. Um den zu erreichen, genügt es nicht mal eben einen Laden in der Innenstadt zu eröffnen. Merkwürdig, dass e-commerce Anbieter, deren Geschäftsmodelle von Daten leben, keine datenbasierten stationären Shops vorantreiben.

Unternehmen mit einer Arbeitswelt und Konsumenten aus fünf Generationen

Gegenwärtig haben wir es mit fünf Generationen in unserer Gesellschaft zu tun. Das ist definitiv keine Neuigkeit. Neu ist, dass sie in der Arbeitswelt erstmals alle  zusammenarbeiten. Paradoxerweise werden individuelle Bedürfnisse und Präferenzen der Generationen auf der Konsumentenseite, insbesondere auch bei der Digitalisierung, nicht berücksichtigt. Hier eine typische Einteilung der Generationen:

Die Fünfgeneration:
1.) Wirtschaftswunderkinder: 65+ Jahre
2.) Generation Babyboomer: 50 – 65 Jahre 
3.) Generation X: 35 – 50 Jahre
4.) Generation Y: 21 – 30 Jahre
5.) Generation Z: bis 20 Jahre

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Quelle: pexels.com

Welche typische Rollen nehmen die einzelnen Generationen in Unternehmen ein? Ja, es gibt auch Geschäftsinhaber in anderen Altersklassen. 😉 Es soll hier um die „typische“ Rolle gehen.

Rolle der Generationen in Unternehmen:
Wirtschaftswunderkinder: Geschäftsinhaber, Aufsichtsräte
Babyboomer: Entscheider
Generation X: Professionals
Generation Y: Young Professionals
Generation Z: Azubis und Studenten

Die Generationen X, Y und Z lassen sich als digitalaffin bezeichnen. Das gilt für die anderen beiden Generationen in der großen Mehrheit nicht. Allein daraus lassen sich einige Schlüsse auf das Konsumverhalten ziehen. Etwa in Form von online-Bestellungen im e-commerce, in der Nutzung von Software z. B. Form von Apps oder bei den bevorzugten Informationsquellen z. B. TV.

Bei der Platzierung von neuen Dienstleistungen und Produkten wird häufig nicht ausreichend nach den Zielgruppen und insbesondere deren digitalen Präferenzen unterschieden. Unternehmen befassen sich zur Zeit damit, wie die Arbeitswelt mit fünf Generationen am besten zu gestalten ist. Das einige Generationen als Konsumenten über viele Kanäle z. B. der stationären Handel, Social Media oder Print gar nicht erreicht werden können, wird leider häufig vernachlässigt. Was bedeutet dies für Waren- oder Dienstleistungsdistribution? Für die Positionierung am Markt? Oder gar für gesamte Unternehmensausrichtung? Diese spannenden Fragen zeigen riesige Potentiale auf, die noch immer nicht ausreichend gehoben werden.

 

Die 3 Grundfragen der Digitalisierung für Unternehmen

Mit diesen drei einfachen Fragen lässt sich der Mehrwert (Value) der Digitalisierung für Unternehmen darstellen. Zunächst einmal ist die digitale Transformation ein Beschleuniger mit dem Ziel, kurzfristig durch Optimierung entweder Kosten und Aufwände zu senken/reduzieren oder Umsätze zu erhöhen/steigern. Damit ist sie nicht mehr aber auch nichts weniger, als ein betriebswirtschaftliches Mittel. Das heißt auch sie ist nicht als unvermeidlich oder zwangsläufig zu sehen, sondern wir Menschen sind es, die sie gestalten und deren Ausmaß steuern können.

Unternehmen beschäftigen sich aktuell mindestens einer dieser Fragen:

1. Wie können wir Arbeitsprozesse digitalisieren?

2. Wie können wir neue digitale Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt bringen?

3. Müssen wir neue Geschäftsmodelle entwickeln?

Lautet die Antwort: „Es können Kosten gesenkt werden oder Umsätze erhöht werden“, dann ist nur noch die Frage in welchem Umfang und schon wird digitalisiert. Klingt komisch? Ist aber so! 😉

20 Jahre nach der MATRIX Triologie – Status Quo Digitale-Transformation

Vor genau 20 Jahren kam der erste Teil der Matrix Triologie in die Kinos. Seine schockierende Botschaft, alle Menschen sind Gefangene in einer digitalen Simulation. Dahinter stecken „die Maschinen“, eine künstliche Intelligenz, welche die Herrschaft über die gesamte Erde übernommen habt. Am Beispiel von drei Matrix-Zitaten möchten ich in diesem Artikel zeigen, dass sie nichts an Aktualität verloren haben.

“Unwissenheit ist ein Segen!” ist wohl eines der bekanntesten Zitate aus dem ersten Teil. Momentan kommen die technologischen Impulse unserer Zeit aus dem Silicon Valley. Hier arbeiten wohl weltweit die meisten Nerds an den Technologien der Zukunft. Schlagworte sind u.a. Artificial Intelligence, Internet of Things, Robotic, Maschine Learning usw. alle diese Themen werden häufig unter dem Begriff digitale Transformation zusammengefasst. Befragt man Menschen zu digitalen Themen, begegnet man in erster Linie Unwissenheit. #axelvoss 😉

Eigentlich sind es im Wesentlichen zwei Arten von Menschen, die in erster Linie im Großraum San Francisco an nichts weniger, als der vermeintlich sicheren Zukunft der Menschen arbeiten. Die einen sind oft mit wenig Empathie ausgestattet und häufig zeichnen sie sich zusätzlich durch mangelnde Sozialkompetenz aus. Die anderen entwickeln die Algorithmen und das technische Fundament. Die erstgenannten sind die Silicon Valley Kapitalisten im Stile eines Marc Russell Benioff, eines Lawrence „Larry“ Joseph Ellison oder eines Mark Elliot Zuckerberg.

Die Nerds, Entwickler und Techies – denen man den Silicon Valley Kapitalisten ähnliche  Charaktereigenschaften nachsagt – machen sich mit ihrer Arbeit zu Erfüllungsgehilfen derer, die nicht um der Technologie willen, sondern nur aus Profitmotiven handeln. So gesehen ist die Technologie nicht mehr als ein Mittel zum Zweck, mit klarer Gewinnmaximierungsabsicht.

Es geht also nicht um eine bessere Welt durch neue Technik, sondern um die nächste Optimierungsstufe im Kapitalismus. Schließlich stellt in nahezu allen Unternehmen der Mensch den größten Kostenfaktor dar. Durch Software und Automatisierung möglichst viele Menschen einsparen oder ersetzen, damit sich die teuren Anschaffungen auch amortisieren. Wer braucht schon Busfahrer, wenn viel teurere Busse auch Selbstfahren können? Da kein Fahrer mehr bezahlt werden muss und es keine Ruhezeiten mehr geben muss, kann der Bus theoretisch ohne Pause, 24 Stunden fahren. Es ist also eine einfach Rechnung in der Fachsprache – business case – genannt. Der selbst bei den dreifachen oder vierfachen Anschaffungskosten für den neuen selbstfahrenden Bus funktioniert. Fachleute nennen das dann auch „Value case“. Die Investition in neue Technologie bringt also eine konkrete Einsparung in Form eines Geldwertes.

Die Digitalisierungslobby behauptet, dass durch neue Technologien auch viele neue Arbeitsplätze entstehen. Es ist sicher richtig, dass neue hochqualizierte und gut bezahlte  Arbeitsplätze entstehen. Aber was machen die Busfahrer, Taxifahrer, LKW-Fahrer, Paketdienstfahrer und sämtliche Berufsgruppen die nur im Feld „autonomes Fahren“ dann nicht mehr benötigt werden? Lassen wir die gesamten anderen Felder mal außer Betracht.

Bislang hat jede Stufe der Optimierung zu geringer Gesamtbeschäftigung geführt. Sprich es sind immer weniger neue Arbeitsplätze entstanden, als abgebaut wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Steinkohleförderung und die Stahlindustrie im Ruhrgebiet. Bis heute mehr als 40 Jahre nach deren Hochzeit wurde die Anzahl der Arbeitsplätze nicht kompensiert. Im übrigen bringt es nichts, die Arbeitslosenquoten in Deutschland über die Jahre zu vergleichen, denn Tranferleistungsempfänger (Hartz4, Aufstocker, Umschüler, 1-Euro Jobber, Krankgeschriebene etc.) fallen heute nicht mehr in die Arbeitslosenstatistik. Wir haben allein in Deutschland gegenwärtig rund 13 Millionen Menschen, denen wir keine Tätigkeit anbieten können, wo mehr als Hartz4 bei raus kommt. Ist es nun Pessimismus,  anzunehmen, dass diese Zahl durch die Digitalisierung weiter steigen wird? Oder ist es möglicherweise so, weil aus einem kapitalistischen System immer mehr Menschen „herausfallen“ müssen, damit es funktioniert?

Im ersten Teil der Matrix Triologie bleibt Neo und den anderen Protagonisten nur noch die Option Kampf, um zumindest den Versuch zu unternehmen aus einer nahezu aussichtslosen Überlegenheit der Maschinen zu entkommen.

Noch können wir frei entscheiden, wie wir die Digitalisierung gestalten. Es muss nicht nach den Vorstellungen des Silicon Valley Kapitalismus sein. Dieser macht uns gerne Glauben, dass es ohnehin keine Alternative zur digitalen Transformation gebe. Im ersten Teil von Matrix heißt es:

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Symbolbild MATRIX – Quelle pexels

“Das ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein zurück. Nimm die blaue Pille — die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst was du auch immer glauben willst. Nimm die rote Pille — du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen wie tief das Kaninchenloch reicht.”

Was wir dazu benötigen ist keine rote Pille, sondern die Kraft eigene gesellschaftliche Visionen zu entwicklen und umzusetzen. Wie wollen wir künftig leben? Vielleicht ist ja die nicht zuletzt auch die Erkenntnis aus Matrix – Mensch vor Maschine – der kleinste gemeinsame Nenner. Anfangen sollten wir gerne auch schon dann, wenn die ersten einfachen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung wegfallen und dies nicht als gegeben oder selbstverständlich hinnehmen.

Der Erfolg vieler Unternehmen in Deutschland, Österreich oder auch der Schweiz, insbesondere in der Kategorie Mittelstand oder gehobener Mittelstand basiert auf der guten, erfolgreichen und wertschöpfenden Arbeit von Menschen. Gerade hier ist ein überlegter, verantwortungsvoller und behutsamer Weg in die Digitalisierung entscheidend. Der Begriff Value aus dem Silicon Valley lässt sich nämlich nicht mit Wert oder Wertigkeit und schon gar nicht mit Werten ins Deutsche übersetzen.

Mensch vor Profit und Maschine!

Jan R. Bergrath

Gibt es wirklich nur zwei Arten von Menschen?

„Alles ist binär“ ist eine gängige Sicht auf die Welt. Gerade in Zeiten der digitalen Transformation hat diese These „Hochkonjunktur“. Vereinfacht gesagt unsere Welt besteht aus Einsen und Nullen, bildlich aus Schwarz und Weiß. Ein deterministisches Weltbild in Sinne des Pierre-Simon (Marquis de) Laplace. Folgt man diesem Gedanken, dann gibt es Menschen die entweder eine positive oder eine negative Grundeinstellung haben.

Manche Menschen reagieren negativ, wenn sie mit offenkundig Neuen Dingen zu tun haben.

„Das überrascht mich nicht!“
„Die Idee hatte ich auch schon.“
„Genau das hatte ich auch gerade vor.“
„Wollte ich ohnehin gerade machen!“
„Das ist aber auch nichts Besonderes.“
„Die machen auch nicht alles richtig.“
„Das löst auch nicht all meine Probleme.“

Kennst du solche Typen, vielleicht aus dem Kreise der Kollegen, Kunden oder Geschäftspartner oder aus deiner Familie? Warum reagiert jemand, der Neues erfährt abschätzig oder ignorant? Oder einfach nur negativ und fixiert sich auf Ablehnung und potentielle Risiken?

Umgekehrt gibt es Menschen, die sehen Chancen – sie sprühen vor Begeisterung fokussieren sich auf Optionen und Möglichkeiten. Wenn diese Menschen von neuen Dingen erfahren, entsteht Energie und es entfalten sich Potentiale.

Doch gibt es etwas dazwischen? Oder überwiegt entweder das Eine (z. B. das Negative) oder das Andere (z. B. das Positive?). Mein Eindruck ist, die „Anderen“ haben mehr vom Leben. :-)))))

 

#Hashtagwolke

Meine Expertise auf einen Blick:

#blog #SiliconValley #digitaltransformation #futureofwork‪ #ideas #thinkmoredomore #einfachmalmachen #humansoflatecapitalism‪ #motivation‪ #thenextbigthing #afterinternet
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Jan R. Bergrath

Jan R. Bergrath www.vertriebssprache.org

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Fragen? Einfach melden

Hölle – Hölle – Hölle!

Zugeben in den letzten Jahren habe ich hier schon das ein oder andere Mal über die „Hölle“ geschrieben. So z. B. über Kunden aus der Hölleden Höller… aber ich habe seit 1984 übersehen, die Hölle ist für Helden. 🙂

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Quelle: eigenes Bild

Klasse Marketing und coole Winter- und Skisachen. Insgesamt ein rundes Bild, hat mir wirklich gut gefallen. Schaut es euch gerne selbst an: http://www.hellisforheroes.it

 

 

 

Ausverkauft heißt ausverkauft!

Auf den ersten Blick erscheint es fast unmöglich, dass im digitalen Zeitalter Warenbestände und Absatzmengen nicht richtig eingeschätzt werden können. Trotz Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es noch immer ein große Herausforderung die Nachfrage an Produkten oder Dienstleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt vorher-zubestimmen.

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Eigenes Bild

Ist ein Artikel nicht vorrätig, führt das bei Kunden zu Unzufriedenheit und Unverständnis. Denn als absoluter Mehrwert, gerade des stationären Handels, gilt die Verfügbarkeit von Ware. Muss der Händler erst bestellen, hätte der Kunde ja direkt zum Smartphone greifen können und online bestellen. Das hätte ihm Zeit und Aufwand erspart. Für den Kunden also ein absolut negatives Einkaufserlebnis.

Bedarfantizipieren heißt das Zauberwort. Nicht unbedingt das volle Sortiment kann eine Lösung für den stationären Handel sein, sondern das „Richtige“. Denn wenn es zu oft heißt AUSVERKAUFT hat es sich für den Händler bald „aus Verkauft“. Schlicht weil Kunden heute i.d.R. nicht mehr bereits sind für einzelne Artikel mehrere Wege zurückzulegen.

 

Eine Handelsmarke aus Matrix

„Nimm die blaue Pille – die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst, was du auch immer glauben willst. Nimm die rote Pille…“ Dies ist wohl einer der bekanntesten Sätze aus der Matrix-Trilologie, welcher sich an Neo, den Hauptdarsteller  richtet. Aber was hat das alles mit Keksen zu tun?

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Quelle: eigenes Bild

… NICHTS!

Oreo ist eine Kekssorte des US-amerikanischen Unternehmens Nabisco (einer Tochtergesellschaft von Mondelez) und kam 1912 auf den Markt und genießt seit vielen  Jahren „KULTSTATUS“. Hier ein Beispiel:

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Quelle: Twitter.com

LIDL fällt nichts besseres ein als die Marke zu kopieren und NEO zu nennen. Ich gebe einen von fünf Sternen. Warum? Weil man bei einer Bewertung im Netz immer mindestens einen Stern vergeben muss. 😉

 

Radler steht Kopf

Karlovacko Radler Natur ist ein kroatisches Biermischgetränk aus der kleinen Stadt Karlovac. Die Brauerei gehört seit 2003 zur Heineken Braugruppe. „Natürlich“ ist Karlovacko Radler Natur auch in der Dose erhältlich. Was für den Kunden im Supermarkt auf den ersten Blick aussieht, wie eine klassische Fehlproduktion, ist pure Absicht.

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Quelle: eigenes Bild

Die Dose steht Kopf, sprich sie ist zur Differenzierung andersherum bedruckt. Ich meine ein absoluter Marketing-Fail. :-/

 

Vertrieb und Skalierung = Business Scaling

Verkaufen ist nicht einfach. Wachsen ist noch schwieriger. Daher biete ich mich hier in diesem Blog eine Vielzahl an How-to-Artikeln, Anleitungen und Tipps, um dich bei deinen Verkaufstätigkeiten und deinem Unternehmenswachstum zu unterstützen.

Die meisten Start-ups und wachsende Unternehmen sind strategisch besessen von der Skalierbarkeit. Es ist an der Zeit, sich die Details zur Skalierung einmal genauer anzuschauen. Ein Artikel, der sich ausschließlich mit der Vertrieb und Skalierung beschäftigt, wäre an dieser Stelle ziemlich hilfreich. Und zum Glück gibt es diesen auch schon.

Ein schnell wachsendes Unternehmen aufzubauen ist eine Herausforderung an sich.  Schnelles Wachstum wird zudem noch schwieriger. Nachhaltiger Erfolg hängt jedoch von Deiner Fähigkeit ab, in einem vernünftigen Rahmen zu wachsen.

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Quelle: Twitter


Hinter den Erfolgsgeschichten der nächsten Ubers, Amazons und Googles der Welt stehen mutige und wachstumsdurstige Gründer die einen Schritt weiter gehen. Obwohl oder gerade weil sie wissen, es gibt keine simple Erfolgsformel, kein klares Handbuch, und auch kein strukturiertes Konzept für nachhaltiges Unternehmenswachstum. Allerdings können und sollten jedoch aus den Fehlern, Siegen, Erfolgen und Misserfolgen derer lernen, die das alles bereits erreicht haben.

Ich beschäftige mich seit rund 10 Jahren mit den Herausforderungen des Business Scaling und freue mich auf deine/eure Fragen

Überstundenabbau

Warum nicht mal einfach 5 Tage den Laden zumachen, pünktlich zum Jahresanfang müssen Überstunden abgebaut werden. Schnell noch ein Schild mit Kreide beschriften und den Kunden vor geschlossener Tür stehen lassen. Klingt absurd?

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Quelle: eigenes Bild

Realität in einer Münchner Metzgerei, einem Inhaber geführten Familienbetrieb. Überstunden ausbezahlen und stattdessen Kundenservice an den ersten fünf Tagen des Jahres? Fehlanzeige. Aber Bitte keine Beschwerden wenn Kunden abwandern.

2019 startet mit einer Helden-Mahlzeit

Das Jahr 2019 ist gerade zwei Tage alt, also zunächst einmal allen Lesern ein FROHES NEUES JAHR.

Pünktlich zum Jahresauftakt möchte ich euch mit einem neuen Produkt für echte Helden bekannt machen. Wahlweise mit Lachs- oder HANFöl selbstredend ohne chemische Zusätze. Das Produkt ist eben nicht für jeden Gedacht, der Name allein verrät schon die Zielgruppe: Helden! 

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Quelle: eigenes Bild

Die Helden sind Hunde, ja Hunde. Aber wer steckt dahinter? Die Drogeriemarktkette dm hat ein Segment mit einer Eigenmarke neu definiert und gestaltet. Dabei versucht sie sich auf neuen Wegen, dass Segment Tierfutter insbesondere Hundefutter neu aufzulegen. Dies wird seit einigen Jahren von dem E-Commerce Unternehmen zooplus dominiert und setzt den stationären Vertrieb von Tierfutter unter Druck. Hier antwortet dm mit cleverem Marketing und hoher Marge, da es sich um eine eigene Produktreihe handelt. Mehr Infos zur Heldenmahlzeit findet ihr hier.

Saisonziel am 26.12.2018 erreicht

Die Ansprüche des FC Bayern München sind hoch. Der deutsche Fußball-Rekordmeister und mit aktuell 657,4 Millionen Euro Jahresumsatz auch Umsatzrekordmeister besinnt sich pünktlich zur Weihnachtszeit auf das Wesentliche.

 

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Quelle: eigenes Bild

Das hundertfach in und um München plakatierte Saisonziel: „WAS ZÄHLT, IST UNTERM BAUM.“ wurde erreicht. Mit dem heutigen 26.12. enden die Weihnachtstage des Jahres 2018.

Liebe Kunden des FC Bayern,

alles richtig gemacht. Ihr habt fleißig aus den über 1.200 Geschenk-Ideen gewählt. Leider gab es keine Titel im Angebot, denn die kann man eben nicht kaufen! Und für das Wirtschaftsunternehmen FC Bayern München AG zählt ja in dieser Saison auch nur der Umsatz unterm Baum.

In diesem Sinne: „Frohe Weihnachten FC Bayern!“

P.S. Freut ihr euch auch schon so auf die Plakate „Gegen den modernen Fußball “ im Stadion in der Rückrunde?

Man nehme Dr. Oetker

Herr Dr. August Oetker (1862–1918) legte mit seinem Kaiserlichen Patent „Verfahren zur Herstellung von dauerhaftem Backpulver oder backfertigem Mehl“ vom 21. Dezember 1901 den Grundstein für ein Unternehmen, welches heute rund 12 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet und etwa 32.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Quelle: eigenes Bild

Oetkers Arbeitsdisziplin war berüchtigt. Bereits im Jahre 1908 formulierte er die folgenden Regeln und hängte sie im Betrieb auf:

  • Arbeite, arbeite unter Anspannung aller Kräfte.
  • Sei sparsam!
  • Die Zeit ist dein Kapital, jede Minute muss dir Zinsen bringen!

Besonders der dritte Punkt ist interessant, vor dem Komma stellt er die These auf: „Zeit ist Kapital“, danach sagt er „jede Minute muss dir Zinsen bringen“. Lasst das mal auf euch wirken. Niemand wird bestreiten, dass Zeit wertvoll ist. Aber das sie Zinsen bringen muss, halte ich für genauso gewagt wie die Idee, dass man Zeit sparen kann. Der Zeitaufwand für etwas lässt sich verkürzen, die übrige Zeit wird aber nicht angehäuft im Sinne von Sparen.

Wie aber soll ein Zins auf Zeit aussehen? Freiminuten? Zusatzstunden? Was meint ihr?Schreibt mir eure Gedanken zu dem Thema was August Oetker gemeint haben könnte. 

Warum???

Die berühmte Frage nach dem WARUM? – ein Versuch diese aus Marketing-Sicht zu beantworten.

Simon Sinek, ein sehr erfolgreicher amerikanischer Marketingexperte und der Erfinder des „golden circle“ sagt ein Kaufentscheidung besteht aus den drei Ebenen Was, Wie und Warum.

Der goldene Kreis

 

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Quelle: eigenes Bild

Was?

Unternehmen wissen, WAS sie verkaufen! Dies wird i.d.R. durch ein Aufzählung von Produkt- oder Dienstleistungseigenschaften beschrieben. Eine Werbeagentur z. B. könnte sich wie folgt beschreiben: „Wir machen Online-, TV und Printkampagnen für unsere Kunden, insbesondere in der Branchen, Sport, Konsumgüter und Automobil.“ Das  WAS wird hier sehr eindeutig beschrieben und ist bei den meisten Unternehmen die Kernbotschaft ihrer Kommunikation. Bei Sineks golden circle ist das WAS aber nicht der Kern der Botschaft, sondern bloß die äußere Hülle.

Wie?

Der mittlere Teil des goldenen Kreises ist das WIE eines Produktes. Die meiste Unternehmen beschreiben auch dies i.d. R. ziemlich gut, da es sich auch um funktionale Fakten eines Produktes oder einer Dienstleistung handelt. Die Werbeagentur würde beispielsweise ihr Wie so beschreiben: Durch die Spezialisierung auf die Branchen Sport, Konsumgüter und Automobil, sind wir so nah an den Kunden, dass wir Markttrends am besten aufgreifen und umsetzen können.

Warum?

Der Kern des goldenen Kreises ist die eigentlich entscheidende Frage, die nach dem WARUM. Hier liegt der emotionale der emotionale Kern der Dienstleistung oder des Produktes, sozusagen das Zentrum. Warum wird macht die Agentur überhaupt Werbung? Geht es z. B. darum, dass Menschen durch unterhaltende und informative Werbung Freude am Sport entwickeln sollen und deswegen ein gesünderes Leben führen wollen?

Wie aber findest du oder deine Firma das WARUM? Einfach bei mir melden!

Spiegelsche Dialektik a la Django

Stell dir vor jemand verdient sein Geld mit Sprache. Die Ausdrucksweise, die verschiedenen Deutungsebenen einzelner Wörter und die sprachliche Präzision sind dann wichtige Mittel, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Das aktuelle Programm des Kabarettisten Django Asül heißt „Rückspiegel“.

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Quelle: eigenes Bild

Auf den Werbeplakaten für das Programm ist Django zu sehen, als Spiegelbild in einem PKW-Außenspiegel. Alles unter der großen Überschrift: „RÜCKSPIEGEL 2018 – ein satirischer Jahresrückblick.“ Differenzierung? Sprachliche Feinheiten? Unterscheidung der Begriffe Rückspiegel und Außenspiegel? Fehlanzeige! Hoffentlich lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf die Qualität des „satirischen Jahresrückblicks“ ziehen.

Nachlese Halloween

Halloween ein tolles Ereignis für den Handel. Schon Wochen vorher füllen sich die Verkaufsflächen und gefühlt wird das Angebot an Halloween-Artikeln von Jahr zu Jahr größer.

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Quelle: eigenes Bild

Die in den USA gebräuchlichen Feiern haben sich auch in Mitteleuropa durchgesetzt nachempfundene und echte Kürbisse an allen Ecken und Enden zu sehen.

Viele Kinder haben eins zu eins den Brauch übernommen, kostümiert von Haus zu Haus zu ziehen, oder feiern Halloween-Kostümpartys. Feiern befreundete Kinder, ist es für die Eltern oft schwer, Nein zu sagen. Mit den deutschen Entsprechungen für „Trick or Treat“ erpressen sie scherzhaft drohend Süßigkeiten, zumeist mit „Süßes, sonst gibt’s Saures“.

Die Rolle der Geister haben heute die Kinder übernommen. In den Gewändern von Gespenstern, Hexen, Gnomen, Zwergen, Dämonen, Teufeln, Skeletten, Fledermäusen, Eulen und anderen Fabelwesen ziehen sie durch die Straßen.

Von dem Brauch profitiert natürlich vor allem der Handel: Zu Halloween ist die Nachfrage nach Süßigkeiten, Kostümen und Schminkutensilien, Gadgets sowie Deko-Artikeln entsprechend groß. Im Lebensmittelhandel werden auch viele Kürbisse verkauft, um sie auszuhöhlen und einen „Halloween-Kürbis“ zu schnitzen. Sogar im Buch- und Zeitschriftenhandel sorgen anlassbezogene Publikationen – Bücher oder Comic-Hefte – für ein Umsatzplus.

Hauptsache die Kasse stimmt im Handel, wen interessiert es da schon ob es sich im einen importierten Brauch aus Amerika handelt… 🙂

 

 

Worum geht es hier?

Ein Überblick in Hashtag-Form:

#blog #SiliconValley #digitaltransformation #futureofwork‪ #ideas #thinkmoredomore #einfachmalmachen #humansoflatecapitalism‪ #motivation‪ #thenextbigthing #afterinternet
 #differencemakers‪ #job #work #passion

 #therealrevolution #ElectricVehicles #Mittelstand‪ #Digitalisierung #WorkHardPlayHard #passion #madeingermany #industrialrevolution #FairTrade #plasticpollution #SmartCity #trends #Technology #Automation #BI #BusinessIntelligence #change #businessscaling

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Quelle: eigenes Bild

SIXT

Sixt hat sich viel vorgenommen, nicht weniger als eine Software-Company möchte man werden und zugleich ein „Mobility“ Anbieter. Dies und noch einiges mehr wurde in der vergangenen Woche vor 400 angemeldete Teilnehmer beim Meetup der Munich Datageeks verkündet.

Wer den Sixt „Campus“ kennt wird sich fragen, wo bringt man denn eigentlich 400 Personen unter? Inklusive der Academy Räumlichkeiten ist da nirgends so viel Platz geboten. Die Antwort des Autovermieters: in der Tiefgarage natürlich, zugegeben es hatte fast Club-Atmosphäre. Doch während der Vorträge störten wegfahrende Fahrzeuge dann doch, auch wenn man sie nicht sehen konnte.

Natürlich ließ sich Konstantin Sixt persönlich nicht nehmen, den Weg zum Mobility Dienstleister vorzustellen und auch der Begriff Software Company viel mehrfach. Doch wie genau Sixt-Software Company wird – blieb offen.

Das Marketing kam nicht zu kurz eine Bühne und vier unterschiedliche Sixt Logo-Varianten. Ob die Verwendung des eigenen Logos ähnlich unklar ist, wie die Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodelles?

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Quelle: eigenes Bild

Nach einigen kürzeren Vorträgen zur technischen Umsetzung von KI bei Sixt. Kündigte Konstantin Sixt den Höhepunkt des Abends an und wurde nicht müde zu erwähnen, dass er schon einige Male Professor Schmidhubers inspirierenden Vorträgen lauschen durfte.

Schmidhuber fühlte sich in der Rolle des querdenkenden Professors mit maßgeblichen Innovationen für die Tech-Industrie sichtbar wohl.

Er stellte zwei Hauptthesen auf:

  • Im Internet of humans sind die Karten verteilt. Links und rechts des Pazifik gibt es die Alibabas, Amazons und die Facebook die Googles und… aber im Internet of Things werden die Karten neu gemischt
  • Schmidhuber ist überzeugt mit künstlicher Intelligenz werden die Menschen erst das Sonnensystem, dann die Milchstraße und schließlich andere Galaxien erobern.

So viel zum visionären Teil! Mein Vorschlag fangen wir hier in Deutschland doch einfach mal damit an aus der Digitalen Transformation neue, relevante und weltweit agierende Unternehmen aufzubauen. Noch immer ist SAP das einzige deutsche, man kann sogar sagen europäische Unternehmen, das mit 23,4 Mrd. Umsatz Relevanz in der Software-Industrie besitzt. Vielleicht ist die Beantwortung der Frage wie Konstantin SIXT sein Unternehmen konkret für die Zukunft aufstellt auch ein guter nächster Schritt.

#vertriebssprache

Womit beschäftigt sich eigentlich www.vertriebssprache.org und wer steckt dahinter?

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Quelle: eigenes Bild

Hier ein kurzer Überblick:

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Roboter als Verkaufsberater

Es gibt sie schon… #roboter als Verkaufsberater. Doch wann stehen Sie denn tatsächlich im stationären Handel und stürzen sich auf die Kunden?

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Der stationäre Handel kämpft gegen e-commerce Anbieter zum Teil uns Überleben. Früher waren es die großen Handelsketten, die den Fachhandel aus den Städten verdrängt haben. Heute sind es die großen Handelsunternehmen, die es schwer haben im Wettbewerb mit amazon und die üblichen Verdächtigen. Momentan deutet einiges darauf hin, dass die MediaMarktSaturn Retail Group die größte Elektronik-Fachmarktkette Europas, ihre Marke Saturn einstampfen wird und die ertragstärksten Märke in MediaMarkt umwandelt.

Um die Situation im stationären Handel in den Filialen zu verbessern, ist auch das Thema Kostenreduktion in den Fokus gerückt. Insbesondere geht es um die  Personalkosten in den Filialen. Daher werden wir künftig auch Service-Roboter im stationären Handel antreffen. Denn die Roboter erhalten keinen Stundenlohn, sind immer freundlich, haben keine Krankentage, brauchen keine Mitarbeitertoiletten, müssen nicht in die Mittagspause oder die Kantine…

Relevant, inspirierend und gut!

Stell dir vor du machst eine Digitalisierungskonferenz und keiner geht hin. Wenn fünf Minuten vor Beginn der Konferenz der Saal leer ist, dann ist das kein gutes Zeichen…

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Was zeichnet eine gute Konferenz aus? Drei Dinge, erstens Sie ist relevant, zweitens Sie ist gut und drittens sie ist inspirierend. Was ist wenn mindestens eines der drei Punkte nicht erfüllt wird? Siehe oben!