Wenn Außenspiegelflagge, dann bitte richtig

Die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich ist in vollem Gange, mit jedem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft steigt die Zahl der Autos mit Beflaggung im Lande. Dabei zeigt sich seit der Fußball-WM 2006 in Deutschland ein interessantes Phänomen, die sogenannte Außenspiegelflagge für PKW.

Meist werden diese offenbar ohne Montageanleitung verkauft, denn auf den Straßen ist ein recht große Anzahl an Fahrzeugen zu sehen, die falsch herum beflaggt sind. Dabei soll es doch genau darum gehen Flagge zu zeigen.

Zur Info: Die richtige Reihenfolge der Farben der Bundesflagge lautet: schwarzrotgold

Die Lösung ist wie allzu oft ziemlich einfach, die Flagge für den rechten und den linken Außenspiegel wurden schlicht vertauscht und somit auch die eigentliche Idee ad absurdum geführt.

Noch eine kleine Anmerkung als Fußballfan sei mir an dieser Stelle gestattet, wenn die Fans einer Mannschaft im Stadion Ihre Beflaggungen, Banner oder Transparente falsch herum aufhängen, dann ist das stets eine Form des Protestes gegen die Leistung der Mannschaft oder gegen die Vereinsführung.

Kinderromane bei Toys „R“ Us

Der Spielwareneinzelhändler Toys“R“us bietet ein breites Sortiment an Spielwaren und Kindersachen an. Da erscheint es gerade zu logisch, dass es auch Bücher für Kinder gibt. Wer bei Kinderbüchern jetzt allerdings an Michael Ende, Astrid Lindgren oder Erich Kästner denkt, ist bei Toys“R“us leider nicht ganz richtig.

In der Kategorie Kinderromane werden Bücher von Lego z. B. zum Thema Harry Potter, zu Star Wars oder Herr der Ringe angeboten. Sind das eigentlich echte Kinderbücher? Handelt es sich um Romane?

Es gilt also auch hier, echte und vor allem gute Bücher bitte gerne in der stationären Buchhandlung Ihrer Wahl kaufen.

Regenschirmkondom

Darauf hat die Welt gewartet… endlich können diese lästigen Kunden bei schlechtem Wetter den stationären Einzelhandel mit nassen Regenschirmen betreten und das Ladenlokal bleibt trocken bzw. sauber. Wer hat es erfunden? Nicht etwa die Londoner oder die Norweger auch nicht die Iren. Diese Idee hier stammt aus Singapur.

Preise in der Tiefgarage

Die Elektronikmarktkette MediaMarkt positioniert sich seit Jahren als klassischer Billiganbieter (Preis-/Mengenanbieter). Im Laufe der Zeit haben Kunden aber selber gelernt, dass „sie doch nicht blöd sind“ und im Internet die Waren noch günstiger bestellen können, als von der MediaMarkt Werbung suggeriert. Die Kette geriet also in die Gefahr ihre Glaubwürdigkeit vollständig zu verlieren, schließlich wurde über das Mutterunternehmen mit der Marke redcoon ein eigener Internet-Handelskanal erschlossen. Eine weitere Form der Scheinkonkurrenz, wie es auch bei dem  vermeintlichen Wettbewerber und Schwesterunternehmen Saturn der Fall ist, entstand.

Doch trotz der starken Internetwettbewerber außerhalb des eigenen Unternehmens, hält man bei MediaMarkt gerne an bestehendem Fest. Auf dem obigen Bild ist ein Plakat in der Tiefgarage des Marktes zu sehen, mit der klaren Aussagen die Preise seien unten… also im Keller bzw. in der Tiefgarage. Den Kunden sei geraten die Angebote genau zu prüfen und im Zweifel auch mal im Internet zu schauen… SIE SIND DOCH NICHT BLÖD.

Mein persönliches Lieblingszitat von MediaMarkt ist: „Lasst euch nicht verarschen, vor allem nicht beim Preis“. Dieser Satz könnte im Hinblick auf die im stärker werdenden Internethändler dem Unternehmen MediaMarkt noch viel Freude bringen.

Wer hat die KOKOSDOSE beschriftet?

Diese Dose mit einem leckerem Kokosgetränk stammt aus Thailand, sie gibt es in in vielen Regionen in Südostasien zu kaufen. Der zunächst vorbildlichen internationalen Produktbeschreibung ist jedoch bei genauer Betrachtung nicht ganz zu trauen. Das gilt im übrigen für fast alle Sprachen auf der Dose. Beschränken wir uns hier auf den deutschen Text:

„KOKOSSAFT mit Fruchtfleisch
Zutaten: kokossaft, kokosfleisch, Wasser, Suiker, Natriummetabisulphit (E223)
Mindesten Haltbar Bis: siehe Boden“ 

Warum ist es offenkundig so schwierig, solch einen Text korrekt auf ein Produkt zu drucken, welches täglich tausendfach hergestellt wird??? Und welchen Zweck erfüllt die Beschriftung dann eigentlich?

Benutzungszeiten für Fahrradständer

Ein Münchner Einzelhändler stellt seinen Kunden vor dem Geschäft einen Fahrradständer zur Verfügung, soweit so gut. Der Ständer steht Tag und Nacht vor dem Geschäft. Allerdings koppelt der Besitzer die Nutzung  des selbigen an die eigenen Geschäftsöffnungszeiten.

Kundenservice oder Spießertum? 🙂

Doch was passiert, wenn die Nutzungszeiten überschritten werden? Der Kunde also den Laden am Samstag um 13.00 Uhr verlässt, sein abgeschlossenes Fahrrad im Ständer stehen lässt und danach noch in eines der deutlich länger geöffneten Nachbarläden geht? Dazu gibt es leider keine Angaben, gegebenenfalls werde ich es in den kommenden Wochen mal testen und dann berichten. Kann der Ladenbesitzer dann das Schloss knacken und das Fahrrad entfernen? Fragen über Fragen. Ist das Kundenservice des stationären Handels?