Handel – handel endlich!

Der liebe stationäre Handel tut sich schwer gegen Online-Anbieter. Die großen Online-Anbieter wie z. B. Amazon verdienen in Deutschland viel Geld, aber Dank komplexer Firmengeflechte mit Tochterunternehmen zahlen diese Unternehmen in Deutschland nahezu keine Steuern. Da die eingenommen Gelder im Falle Amazon in Luxemburg zu einem Bruchteil versteuert werden. Somit schadet jede Bestellung z. B. bei Amazon einmal unmittelbar Lokal, da der Umsatz für die stationären Händler verloren ist und zusätzlich mittelfristig der Kommune, dem Land und dem Bund, da diese nicht in Form von Steuern an den Unternehmensgewinnen beteiligt sind. Wollen wir das? Ist den meisten Online-Kunden das klar? Mit jedem Händler der schließt gehen Arbeitsplätze verloren, die sich nicht ohne Weiteres ersetzen lassen. Schlecht verdienende Paketdienstfahrer, die ständig im Stress sind die online Pakete zuzustellen, gibt es schon genug. Auch bei weiter steigendem Paketzustellungsbedarf werden in keinem Fall dort ausreichend Arbeitsplätze entstehen um die Menschen aus dem stationären Handel mit neuen Jobs zu versorgen. Zumal der nächste Schritt die automatisierte Zustellung der Pakete mit Drohnen oder selbstfahrenden Fahrzeugen sein wird. So wird es wieder billiger da Personalkosten wegfallen, die Gewinne der Online-Händler steigen und am Ende haben weniger Menschen einen Arbeitsplatz. Woher sollen die Menschen ohne Arbeitsplatz dann eigentlich das Geld nehmen und online zu bestellen?

Was wird eigentlich künftig mit den vielen freiwerdenden Handelsflächen in unseren Städten? Welche Folgen hat dieser Wandel für Innenstädte, Mittelzentren oder klassische Einkaufszentren? Vielleicht einfach mal kurz darüber nachdenken und dann einfach mal nicht im Netz bestellen… auch wenn es so praktisch ist.

Mehr zu dem Thema stationärer Handel versus E-Commerce hier!

ADAC – AC/DC oder AD und AC

Wie mache ich den Auftritt der eigenen Marke kaputt? Damit kennt der ADAC sich bestens aus. Trotzdem lassen die sich immer wieder mal was Neues einfallen z. B: Einfach mal die Hälfte weglassen. Vermutlich hatte dieses ADAC-Fahrzeug einen Unfallschaden, so könnte z. B. die hintere Tür ausgetauscht worden sein. Allerdings war vor dem nächsten „Einsatz“ keine Zeit die Folie mit den Buchstaben A und D anzubringen. Wirkt komisch und sieht Scheiße aus.

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Quelle: eigenes Bild

Wer erinnert sich noch an den ADAC-Skandal 2014? Die hatten Statistiken gefälscht! Was haben die damals gelacht bei Volkswagen und bei Audi erst. 😉

Verkaufstrichter 2.0

Was hat es mit dem Verkaufstrichter 2.0 auf sich? Hier eine kurze Erläuterung zu einem klassischen Verkaufstrichter am Beispiel des 5-Phasen Verkaufstrichter / 5 Stages Sales Funnel.

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Quelle: eigenes Bild

Auch für den Verkaufstrichter 2.0 gilt, wenn der Trichter nicht steht, ist es schwierig mit dem Befüllen. Wie lässt sich der Erfolg des eigenen Marketings messen? An der Anzahl der Leads (in- und outbound). Der erste und wichtigste Schritt für einen funktionierten Trichter ist das „Aufstellen“ soll heißen den Prozess von der Generierung der Leads bis zum Output aus dem Trichter in Form von gewonnen Kunden, diese eignet sich hervorragend für die Messung des Vertriebserfolges.

Ein Verkaufstrichter 2.0. funktioniert heute als datengetriebener und automatisierter Software-Prozess. So zumindest bei den führenden Tech-Companies, sowohl im B2B als auch im B2C-Bereich. Alle Sales-Daten und die sonstigen Marketing und Sales relevanten Daten laufen zentral in einem CRM-System zusammen. Das Marketing ist vollständig digital jeder Interessent (Lead) wird getrackt und sämtliche Aktivitäten werden nachvollzogen, gespeichert und aus den unterschiedlichsten internen und externen System zusammenführt. Dadurch wird das Marketing noch besser und ein Lead kann maximal individualisiert kontaktiert und angesprochen werden. Zudem werden Daten aus den sozialen Netzwerken mit in Grunde allen Daten, die Suchmaschinen und das Internet im allgemeinen, zu Personen und Unternehmen hergeben genutzt. Es werden so z. B. Vorlieben, Aktivitäten und Interessen der Leads in der Ansprache zu berücksichtigt. All dies ist für US-Firmen aus der Bay-Area selbstverständlich und ein Aspekt des großen technischen Vorsprungs, gegenüber vielen Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen lassen sich hier riesige Potentiale heben, mit verhältnismäßig geringen Aufwänden. Der Aufbau eines Verkaufstrichter 2.0 bietet jede Mengen Möglichkeiten für Wachstum und Skalierung eines Geschäftsmodells nahezu unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.

Meine Frage: Nutzen Sie schon einen digitalen, datengetriebenen und automatisierten Verkaufstrichter 2.0 in Ihren Unternehmen?

Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf: https://vertriebssprache.org/kontakt/

 

#unverzichtbar?

Unsere Apotheken, eine staatlich geschützte Institution, machen sich Sorgen ob Sie tatsächlich einen Mehrwert für den Kunden bieten. Das ist im übrigen in der Regel genauso wenig der Fall wie z. B. im stationären Buchhandel. Doch anstatt Mehrwerte zu schaffen und sich neu zu erfinden, wird erstmal eine Kampagne #unverzichtbar aufgelegt. „Ich will die Apotheke vor Ort und nicht irgendwo“, werd soll eigentlich dieser ich sein? Das erinnert doch irgendwie an die Kampagne der untergegangenen Drogeriemarkt Kette Schlecker: For you vor Ort. Die Kampagne wurde komplett verrissen, da Sie komplett an der Zielgruppe vorbei ging und kurz Zeit später gab es Schlecker nicht mehr. Das wir den Apotheken wohl nicht so schnell blühen, dennoch wären auf den Kunden zielende wertschätzende Maßnahmen wohl besser, als eine solche Kampagne.

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Quelle: eigenes Bild

Das liebe Internet bereitet den Apothekern schlaflose Nächte… nach die Motto die Kunden haben gefälligst in den Laden zu kommen.

Wettbewerbsfähigkeit von stationären Apotheken

Quelle: eigenes Bild

Lieber Apothekerinnen und Apotheker, nutzt doch einfach die Zeit während der Nacht und überdenkt eure Positionierung und hinterfragt, wie ihr euch besser auf die Kunden ausrichten könnt. Allein in diesen Blog hier findet ihr dazu jede Menge Idee. Wenn es jetzt in eurem Segment echten Wettbewerb gäbe wäre die Situation wohl noch schwierige für euch… übrigens die Domain http://www.apozone.de ist noch frei! 😉

 

 

 

 

Cross-Selling beim Bäcker

Alles? Oder kommt noch etwas dazu? Dann nehme ich noch das handgeformte Ultra-Bio-Vital-Brot ohne Gluten und Laktose… und die Edeka-Handelsmarken Grillkohle für 4,99 €

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Cross-Selling mit Aktionsständen oder Sonderverkaufsflächen sind ja schon lange fester Bestandteil des stationären Einzelhandels. Besonders häufig finden wir sie im Lebensmitteleinzelhandel. Da Bandbreite and Cross-Selling reicht von Osterflächen, über Oktoberfest bis hin zum Grillen. Auf diesen Flächen sind typischerweise verschiedenste Produkte, die normalweiser nur an unterschiedlichen Standorten und Regalen im Geschäft zu finden sind, zusammengestellt und der Kunde kann z. B. Grillwürste, Kräuterbutter und verschiedene Soßen gleich in den Einkaufswagen legen ohne weitere Strecken dafür laufen zu müssen. Praktisch und einfach. Meist ist die Cross-Serling Auswahl auf wenige Hersteller eingeschränkt und häufig stehen nur höherpreisige Dinge zusammen. Der Kunde soll also nicht vergleichen, sondern einfach mitnehmen, weil es so praktisch und er sich die Zeit zum zusammenstellen spart.

Welche Synergien oder Cross-Selling Potential erhofft sich ein Bäcker von Grillkohle der Handelsmarke Edeka beim Brotkauf? In einer Metzgerei ist der Kunden tendenziell näher bei Grillen als beim Bäcker. Die Grillkohle ist bei Edeka für 2,99 € zu haben in der Bäckerei für 4,99 €… Kräuterbutter gibt es aber leider nicht.

Autoaufkleber

Ich will Sticker! Autoaufkleber sind alltäglich, die Bandbreite von „Baby an Board“ über Korsika Ferries bis hin zum favorisierten Fußballverein ist sehr groß. Meist sind es doch eher wenige platzierte Aufkleber die sich auf Autos befinden. Hier eine Idee wie man all seine bevorzugten Marken und Botschaften auf seinem Auto zu Schau stellen kann und gleichzeitig noch total individuell ist.

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Quelle: eigenes Bild

 

Neulich im fahrenden ICE

Gerade noch zeigt die Anzeige 189 Km/h an, der nächste Halt ist Augsburg HBF und dann springt die Anzeige um: Die Zugnummer ist jetzt ICE 77777 und in Augsburg wird wohl nun auch niemand mehr zusteigen – wegen Reinigung 😉

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Quelle: eigenes Bild

Mehr Fahrgäste wegen sauberer Züge, dass ist doch mal ein guter vertrieblicher Ansatz der BAHN AG – schade nur das niemand einsteigen darf.