Ausverkauft heißt ausverkauft!

Auf den ersten Blick erscheint es fast unmöglich, dass im digitalen Zeitalter Warenbestände und Absatzmengen nicht richtig eingeschätzt werden können. Trotz Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es noch immer ein große Herausforderung die Nachfrage an Produkten oder Dienstleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt vorher-zubestimmen.

Stempel aktuell ausverkauft

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Ist ein Artikel nicht vorrätig, führt das bei Kunden zu Unzufriedenheit und Unverständnis. Denn als absoluter Mehrwert, gerade des stationären Handels, gilt die Verfügbarkeit von Ware. Muss der Händler erst bestellen, hätte der Kunde ja direkt zum Smartphone greifen können und online bestellen. Das hätte ihm Zeit und Aufwand erspart. Für den Kunden also ein absolut negatives Einkaufserlebnis.

Bedarfantizipieren heißt das Zauberwort. Nicht unbedingt das volle Sortiment kann eine Lösung für den stationären Handel sein, sondern das „Richtige“. Denn wenn es zu oft heißt AUSVERKAUFT hat es sich für den Händler bald „aus Verkauft“. Schlicht weil Kunden heute i.d.R. nicht mehr bereits sind für einzelne Artikel mehrere Wege zurückzulegen.

 

Überstundenabbau

Warum nicht mal einfach 5 Tage den Laden zumachen, pünktlich zum Jahresanfang müssen Überstunden abgebaut werden. Schnell noch ein Schild mit Kreide beschriften und den Kunden vor geschlossener Tür stehen lassen. Klingt absurd?

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Realität in einer Münchner Metzgerei, einem Inhaber geführten Familienbetrieb. Überstunden ausbezahlen und stattdessen Kundenservice an den ersten fünf Tagen des Jahres? Fehlanzeige. Aber Bitte keine Beschwerden wenn Kunden abwandern.

2019 startet mit einer Helden-Mahlzeit

Das Jahr 2019 ist gerade zwei Tage alt, also zunächst einmal allen Lesern ein FROHES NEUES JAHR.

Pünktlich zum Jahresauftakt möchte ich euch mit einem neuen Produkt für echte Helden bekannt machen. Wahlweise mit Lachs- oder HANFöl selbstredend ohne chemische Zusätze. Das Produkt ist eben nicht für jeden Gedacht, der Name allein verrät schon die Zielgruppe: Helden! 

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Die Helden sind Hunde, ja Hunde. Aber wer steckt dahinter? Die Drogeriemarktkette dm hat ein Segment mit einer Eigenmarke neu definiert und gestaltet. Dabei versucht sie sich auf neuen Wegen, dass Segment Tierfutter insbesondere Hundefutter neu aufzulegen. Dies wird seit einigen Jahren von dem E-Commerce Unternehmen zooplus dominiert und setzt den stationären Vertrieb von Tierfutter unter Druck. Hier antwortet dm mit cleverem Marketing und hoher Marge, da es sich um eine eigene Produktreihe handelt. Mehr Infos zur Heldenmahlzeit findet ihr hier.

Roboter als Verkaufsberater

Es gibt sie schon… #roboter als Verkaufsberater. Doch wann stehen Sie denn tatsächlich im stationären Handel und stürzen sich auf die Kunden?

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Der stationäre Handel kämpft gegen e-commerce Anbieter zum Teil uns Überleben. Früher waren es die großen Handelsketten, die den Fachhandel aus den Städten verdrängt haben. Heute sind es die großen Handelsunternehmen, die es schwer haben im Wettbewerb mit amazon und die üblichen Verdächtigen. Momentan deutet einiges darauf hin, dass die MediaMarktSaturn Retail Group die größte Elektronik-Fachmarktkette Europas, ihre Marke Saturn einstampfen wird und die ertragstärksten Märke in MediaMarkt umwandelt.

Um die Situation im stationären Handel in den Filialen zu verbessern, ist auch das Thema Kostenreduktion in den Fokus gerückt. Insbesondere geht es um die  Personalkosten in den Filialen. Daher werden wir künftig auch Service-Roboter im stationären Handel antreffen. Denn die Roboter erhalten keinen Stundenlohn, sind immer freundlich, haben keine Krankentage, brauchen keine Mitarbeitertoiletten, müssen nicht in die Mittagspause oder die Kantine…

Fachhandel – Schaufensterwerbung – Sonderangebote und kein Vergleichspreis aus dem Internet

Schaufenster hatten mal die Aufgabe Kunden ins Geschäft zu locken z. B. durch die Präsentation von Sonderangeboten. Sieht ein Kunde heute ein Preisangebot wird meist zum Smartphone gegriffen und der Preis vergleichen.

Hier ein Beispiel: Aktion Rolle Putzpapier 3,95 € inkl. MwSt.

Die Verkaufsargumente des Herstellers Prosol lauten: nassfest, saugstark, fusselarm, blau, 2-lagig, 500 Abrisse a 19,5 cm. Zudem handelt es sich aus der Sicht des Herstellers um ein Wischtuch in blau und nicht um eine Rolle Putzpapier.

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Bei diesem Angebot ist interessanter Weise weder eine Google-Shopping noch eine Amazon Recherche erfolgreich und das Produkt ist somit nicht vergleichbar. Hier spielt der stationäre Fachhandel einen echten Vorteil aus, ein Spezialprodukt das exklusiv verfügbar ist und für seine Zielgruppe wichtig ist, wird zum Mehrwert und Differenzierungsmerkmal.

Hundeleben mit Wachstumspotential

Ein neues, nicht digitales und stationäres Konzept mit Potential zur Kette. Der Hundesalon: Ich sehe schon die 19,99 € Flaterate für den Hund – All you can Hund 24/7.

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Fitness für den Hund, Bio-Ernährung für den Hund, Waschen – Schneiden -Fönen, Hundemassage… Möglichkeiten ohne Ende. An alle Gründer, Investoren und Business Angel – los jetzt seid die ersten mit der Kette „auf den Hund gekommen“, McHUND, oder DogX. Nutzt das Potential diese Geschäftsidee und startet durch. Fragen? Ich helfe gerne beim Aufbau der größten Hundesalon-Kette der Welt. 🙂

 

Die letzten ihrer Art

Nur 7,99 € kosten unlimitierte Flaterate Video-on-demand Angebote im Monat bei Netflix, Amazon Prime Video und anderen. Die Streaminganbieter haben mit der Möglichkeit des Überallschauenswann immer der Kunde möchteund so viel er will den Markt revolutioniert. In den letzten 15 Jahren sind Videotheken Stück für Stück aus unseren Stadtbildern nahezu verschwunden. Die wenigen, die es noch gibt zählen zu den letzten ihrer Art und kämpfen um das Überleben.

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Diese Videothek bietet einen Film ab 1,00 € pro Tag an. Die Rechnung gegenüber dem 7,99 € Flaterate-Angebot ist denkbar einfach. Bei 8 Filmen pro Monat entstehen auf den ersten Blick die gleichen Kosten, allerdings sind die Aufwände für das Abholen und Zurückbringen nicht berücksichtigt. Zudem muss der Film innerhalb von 24 Stunden geschaut werden, damit es nicht teurer wird. Die Nachteile der Videothek, wie zeitliche Limitierung und Hin- und Zurückbringen liegen auf der Hand.

Mittlerweile sind die Streaming-Dienste auch ein echte Gefahr für das klassische TV. Nicht nur wegen der oben aufgeführten Flexibilität für den Konsumenten, diese wird inzwischen auch durch Mediatheken der TV-Sender angeboten. Allerdings schaffen es die Streaming-Dienste auch einige hochwertige Produktionen auf den Markt zu bringen, die überaus erfolgreich sind. Somit positionieren sie sich in der gesamten Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Konsumenten. Zur Refinanzierung müssen Filme oder Serien dabei nicht mit lästigen Werbeunterbrechungen zerstückelt werden. Wie dies bei TV Ausstrahlungen i.d.R. der Fall ist (abgesehen von öffentlich-rechtlichen Produktionen).

Solange es TV-Sendern, insbesondere denen im deutschsprachigen Raum, nicht gelingt hochwertige und gute Produktionen zu liefern und damit Maßstäbe zu setzen, werden wir auch hier in den nächsten Jahren eine massive Marktbereinigung sehen.