Verkaufstraining für Ärzte!?

Verkaufstraining für Ärzte, dass dürfte auch für eingefleischte Vertriebler etwas komisch klingen. Ein im Jahre 2012 erschienener Artikel aus dem Spiegel heißt: „Umstrittene Gesundheits-Checks: Regierung subventioniert Verkaufstraining für Ärzte“. Die Kernthese lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Bundesregierung investiert offenbar Steuergelder in Verkaufsseminare für Ärzte. Dort wird Ärzten angeblich gezeigt, wie sie Patienten zusätzliche Leistungen wie z. B. Gesundheits-Checks „verkaufen“ können. Quelle: Spiegel

Offen bleibt allerdings, ob es den Patienten oder Ärzten nun mehr nutzt, dass Ärzte sich verkäuferisch weiterbilden. Der Artikel klingt so, als ob es in der Medizin bzw. im Gesundheitswesen nicht ums Geschäft geht… Bitte aufwachen!

Verkaufstrainer – die gibt es doch gar nicht…

Es soll ja Menschen geben, für die Wikipedia das Wissenlexikon überhaupt ist. Alles was dort steht ist korrekt und gelangt überhaupt erst zu einer gewissen Bedeutung. Gemäß dieser Logik wäre der einzig zulässige Umkehrschluss, was auf nicht auf Wikipedia steht, gibt es nicht. Demnach gibt es keine Definition für Verkaufstrainer, wenn gleich aber eine Vertreter dieser Zunft immerhin aufgeführt werden.

Der folgende Wikipedia Eintrag vom 04.02.2014 ist der Grund, dass auf Vertriebssprache.org eine neue Beitragsserie zum Thema Verkaufstrainer geben wird. Doch zunächst ein kurzer Blick auf den nicht vorhandenen Wikipedia-Eintrag

Eigenes Bild

Eigenes Bild

Der Artikel „Verkaufstrainer“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht. Du kannst den Artikel erstellen (Anleitung). Wenn dir die folgenden Suchergebnisse nicht weiterhelfen, wende dich bitte an die Suchhilfe oder suche nach „Verkaufstrainer“ in anderssprachigen Wikipedias.

Training und Übung für Verkäufer

Vorbereitung ist in vielen Bereichen genauso selbstverständlich, wie regelmäßiges Training. Dies gilt für beispielsweise für Sportler, Musiker und Schauspieler sie alle trainieren und üben regelmäßig. Wie ist das denn eigentlich bei Verkäufern und Vertrieblern? Wann trainieren die eigentlich für ihren Job? Hand aufs Herz – wenn Sie Verkäufer sind – wann haben Sie zuletzt geübt? Ein Verkaufsgespräch, den Ablauf einer Verhandlungsrunde oder die Vorstellung Ihres Produkte und/oder Ihrer Dienstleistung? Ein Golfspieler, richtet sich nach jedem Schlag neu aus!

Was kann ein Verkäufer daraus lernen? Um dauerhaft gut zu sein Bedarf es Übung, doch wer ein exzellenter Verkäufer sein möchte braucht regelmäßiges Vertriebstraining. 

Vertriebscoaching als Mittel zur Absatzsteigerung?

Regelmäßiges Coaching im Vertrieb führt zu größerem Erfolg. So lautet das Versprechen von Trainern, Coaches und Instituten die Vertriebsschulungen anbieten. Es gibt die unterschiedlichsten Seminare und Workshop zum Thema Vertrieb und Verkauf. Doch wie sinnvoll sind solche Dienstleistungen eigentlich? Verkäuferisch ausgedrückt, welchen Zusatznutzen oder Mehrwert bringt Vertriebscoaching? Oder ganz betriebswirtschaftlich gesprochen, wann amortisiert ein Vertriebscoaching? Die Antwort ist recht einfach, je schneller umso besser. Wer Dienstleistungen im Vertrieb oder im Verkauf anbietet soll bzw. muss sich im Idealfall an seinen Ergebnissen messen lassen. Dies gilt für Vertriebler und Verkäufer ohnehin, daher ist es nur logisch und konsequent dies auch für Dienstleister rund um Vertriebstraining und Vertriebscoaching einzufordern. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass auch der Dienstleister ein maximales Interesse an Absatzsteigerung seiner Kunden hat. Es entsteht so eine Situation in der beiden Seiten profitieren. Zudem werden die Dienstleister in die Pflicht genommen und partizipieren am Erfolg z. B. in Form einer vereinbarten Absatzsteigerung. Falls ein Dienstleister sich nicht auf solch ein Modell einlassen will, scheint dieser von seiner eigenen Leistung nicht überzeugt zu sein und ist somit nicht geeignet um die Vertriebsmannschaft nach vorne zu bringen.

 

Womit beschäftigt sich dieser Blog?

Der Blog „Vertriebssprache“ beschäftigt sich damit wie Unternehmen optimal absatzorientiert werden können. Im einzelnen werden folgenden Themen behandelt:

Coaching, Erfolg, exzellente Verkäufer, Führung, innovativer Managementansatz, innovatives Managementkonzept, Kunden, Kundengewinnung, Kundeninformationen, Managementkonzept Vertriebssprache, Marketing, Marketingberatung, Marktinformationen, Motivation, optimal absatzorientiert, Personalentwicklung, Pre-Sales, Preispolitik, Sales, Schulungen, Strategie, strategische Personalentwicklung, technischer Vertrieb, Telefonvertrieb, Training als Erfolgsfaktor, Trainings, Unternehmensberater, Unternehmensführung, Unternehmensstrategie, Verbindlichkeit, Verkauf, Verkaufen, Verkaufscoaching, Verkaufsleiter, Verkaufstraining, Verkäufer, Vertrieb, Vertriebler, Vertriebsingenieur, Vertriebsleitbild, Vertriebsleiter, Vertriebsmanagement, Vertriebssprache, Vertriebstraining

Einen guten Einstieg ins innovative Managementkonzept Vertriebssprache finden Sie hier. Viel Spaß beim lesen und recherchieren!

Vertriebliches Scheitern als notwendige Erfolgsvoraussetzung?

Viele Vertriebsmitarbeiter sind nach einem entgangenen Geschäft um eine Ausrede nicht verlegen. Woran hat es gelegen… am Kunden, am Wettbewerber, am Wetter???

Anstatt Verantwortung zu übernehmen und potentielle Fehler bei sich selbst zu suchen, werden die Schuld, die Ursache oder die Gründe für das Versagen gerne bei anderen gesucht. Die einzig wichtige Frage in diesem Zusammenhange lautet doch, was sind die wahren Gründe für das entgangene Geschäft?

Um gut und erfolgreich zu verkaufen,  reicht es nicht aus ein begabter Redner zu sein. Auch Fach- und Branchenkenntnisse allein genügen nicht. Die Kunst die eigenen Fähigkeiten ständig weiter zu entwickeln und auszubauen, ist ein Schlüsselfaktor um vertriebliche Top-Leistungen zu bringen. Exzellente Verkäufer (Performer) reden über ihre Ziele, mittelmäßige Verkäufer über Probleme und unfähige oder schlechte Verkäufer reden über Kollegen und Wettbewerber.

Systematisches und methodisches Vorgehen hilft Fehler zu vermeiden. Trotzdem gehört Scheitern zum Beruf des Verkäufers! Selbst exzellente Verkäufer erfahren fast täglich auch Ablehnung und Mißerfolg. Der richtige Umgang damit ist eine wichtige Voraussetzung um langfristig gute Ergebnisse zu erzielen. Jedes verpasste Geschäft bei einem Kunden kann im folgenden Quartal schon wieder eine neue Chance auf Umsatz sein. Fehlschläge als Quelle der Motivation zu sehen und eine generell lösungsorientierte Sicht der Dinge zeichnen exzellente Verkäufer aus. Problemorientierte Verkäufer denken nicht oder nur zu wenig über ihre eigenen Fehler nach. Daher bleiben eigene Lernerfolge aus, lediglich mit entsprechender Anleitung sind diese zu erreichen. Auf unterschiedliche weisen lassen sich Verkäufer mit problemorientierter Denkweise hin zur lösungsorientiertem Handeln und Denken entwickeln.

Die erste Stellschraube ist das „Wollen“ der Verkäufer also die Motivation Dinge zu tun. Die zweite Möglichkeit die Lösungsorientierung in den Vordergrund zu stellen ist das „Wissen“ der Verkäufer also am Kenntnisstand von Sach- und Fachwissen zu arbeiten. Der dritte Wege ist am „Können“ zu arbeiten, dabei geht es um verkäuferische Methoden und Techniken. Verkaufstrainings sind eine Option Vertriebler im Sinne der Lösungsorientierung zu schulen. Im Idealfall sind Verkaufstrainings Bestandteil einer optimal absatzorientierten Unternehmensausrichtung, diese kann z. B. mit dem Managementkonzept Vertriebssprache erreicht werden.

Verkäufertypen

Im Verkauf gibt es im wesentlichen drei Verkäufertypen, erstens die „Performer“ (exzellente Verkäufer), zweitens die „mittelmäßigen Verkäufer“ und drittens die „schlechten Verkäufer“. Daneben lassen sich diese drei Typen auch zwei in Gruppen mit einer besonderen Orientierung unterteilen, nämlich in Verkäufer die eher lösungsorientiert sind und in Verkäufer die problemorientiert sind.

1. Problemorientierte Verkäufer suchen nach Verantwortlichkeiten, sie stellen die Frage nach Schuld und Verursachern! Wer oder was ist verantwortlich dafür, dass die Umsätze im Verkaufsgebiet nicht stimmen? Die gesamtwirtschaftliche Lage, allgemeine Probleme, unternehmensspezifische Probleme, der Wettbewerber, der Kunde? Die „Schuld“ tragen logischerweise grundsätzlich immer die anderen. Es gibt also Performer, mittelmäßige und schlechte Verkäufer, die sich selten selbst die Schuld daran geben, dass sie ihre Ziele nicht erreichen.

2. Lösungsorientierte Verkäufer reflektieren stark eigenes Verhalten suchen nach Ursachen und nicht nach Ausreden. Sie stellen sich Fragen die Wege aufzeigen gegenwärtiges zu verbessern wie z. B. „Wie kann ich in meinem Verkaufsgebiet mehr Umsatz generieren?“

Eine problemorientierte Geisteshaltung führt zur mentalen Blockade, Handlungsunfähigkeit und trägt im schlimmsten Fall noch dazu bei, die gesamte Abteilung damit anzustecken. Keine dieser Folgen ist aus unternehmerischer Sicht sinnvoll und wünschenswert. Zudem lassen sich so sicher nicht die besten Vertriebserfolge erzielen. Die Lösungsorientierung hingegen ist der Problemorientierung überlegen, sie kann insbesondere Verkäufern die schlichtweg glauben, dass ihre eigene Verkaufsmethode die einzig richtige sei, helfen.