Schuhverkäufer

Der bekannteste Schuhverkäufer der Welt heißt vermutlich Al Bundy, die fiktive Schuhverkäuferfigur aus der US-Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“. Er steht stellvertretend für den nicht erfolgreichen Verkäufer im stationären Einzelhandel. An der Verkäuferrolle die Al Bundy spielt ist ziemlich gut zu sehen, was ein Einzelhandelsverkäufer genau nicht tun sollte.

Vertriebssprache - Schuhverkäufer

Quelle: Eigenes Bild + aktuelles Vertriebssprache Startbild

Al Bundy verdient offenbar als TV-Schuhverkäufer verhältnismäßig ordentlich. Doch wie ist eigentlich die  Einkommenssituation für Verkäufer im stationären Einzelhandel in Deutschland? Der Gehaltsspanne für den typischen Einzelhandelsverkäufer liegt je nach Bundesland zwischen netto 913,00 € und im oberen Bereich bei rund 2.626,00 € netto. Neben den regionalen Unterschieden spielt natürlich auch das Alter und die Berufserfahrung eine wichtige Rolle für den Verdienst.*

Gerade die Gruppe der Verkäufer im Einzelhandel gerät zusehends unter Druck, denn der stationäre Handel befindet sich um Umbruch – schließlich schreien immer Frauen vor Glück, weil sie ihre Schuhe im Internet bestellen.

Der stationäre Einzelhandel klagt immer stärker über den Wettwerber Internet. Dabei besteht doch gerade über exzellentes Personal die Möglichkeit sich zu differenzieren. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Einzelhandels in Personal und Personalweiterbildung zu investieren. Und das ist noch lange nicht alles was der stationäre Handel tun kann. Sie möchten mehr wissen, kontaktieren Sie mich gerne.

Übrigens wenn sie nach Al Bundy + Schuhe in Suchmaschinen suchen, dann werden Sie feststellen das es eine ganze Reihe Anbieter gibt, die in unterschiedlichsten Schreibweisen dieses Namens online Schuhe verkaufen wollen.

Wettbewerbstrategien mit und gegen das Internet

Spiegel-online berichtet heute ausführlich, darüber das die Umsätze des stationären Einzelhandels massiv zurückgehen:

Stationäre Einzelhandel

Quelle: Eigenes Bild

„Der Umsatz des deutschen Einzelhandels ist im September so stark gefallen wie seit mehr als sieben Jahren nicht mehr. Konkret gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vormonat um 2,9 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt mit. Preisbereinigt fiel das Minus mit 3,2 Prozent sogar noch etwas größer aus. Analysten hatten nur einen Rückgang um 0,9 Prozent erwartet.“ Quelle

Seit mehr als fünf Jahren befasse ich mit der Entwicklung und Gestaltung von Wettbewerbsstrategien mit dem und gegen das Internet. Ich konnte eine Vielzahl von Unternehmen, dabei unterstützen dass Filialgeschäft fit zu machen um im Wettbewerb mit dem Internet dauerhaft zu bestehen. Wie gehe ich mit dem Internet als Wettbewerber um? Antworten liefert das Seminar: “Einzelhandel 2.0 – Wettbewerb mit und gegen das Internet” weitere Informationen zum Seminar gibt es hier.

Ich glaube daran, dass der stationäre Handel eine Zukunft hat und dieser klare Vorteile gegenüber dem Wettbewerber Internet bietet. Wer den Artikel auf Spiegel-online (s. o.) bis zum Ende liest, wird feststellen das die Branchenaussichten gar nicht so schlecht sind: „Im Gesamtjahr erwartet der Branchenverband HDE ein Umsatzplus des deutschen Einzelhandels von rund 1,5 Prozent. Von Januar bis September nahm die Branche bereits 1,8 Prozent mehr ein als im Vorjahreszeitraum.“ Quelle

Trotzdem gilt es für alle Bereiche des stationären Vertriebs sich dem Wettbewerb mit und gegen das Internet zu stellen. Eines steht fest, der Druck auf den stationären Handel wird weiter steigen.