Was macht exzellente strategische Beratung aus?

Beratungen gibt es viele, gute Berater gibt es einige, exzellente Berater sind sehr selten. Gefühlt sind 80% der Berater im deutschsprachigen Raum sehr ähnlich und vor allem sind deren Herangehensweisen an Herausforderungen immer gleich. Es gibt eine Methodik (diese ist brandneu und eigentlich die Beste… WHY-HOW-WHAT, OKR, New Work… ), mit der Selbigen wir dann versucht einen „Mehrwert“ – durch die Vermittlung der Methodik –  zu erreichen, was bleibt ist maximal ein gutes Gefühl. Dieses ist i.d.R. nur von kurzer Dauer und der Alltag im Geschäft holt alle wieder ein. Ist das ein echter Mehrwert? Ich sage: NEIN! Auch nicht der Versuch die Methodik auf die bestehenden Probleme auszurollen.

Was macht denn exzellente Beratung aus? Eine schnelle und vollständige Erfassung der Herausforderung frei von bestehenden Denkmustern. Also erst verstehen und zwar vollständig. Die Erarbeitung von einfachen Lösungsoptionen und eine schnelle Implementierung samt messbaren Ergebnissen.

Die Kunst besteht darin die Einzelperspektiven aus dem Unternehmen samt aller relevanten Geschäftspartner zu einem Gesamtbild zusammen zu führen, dass geht nur von außen. Wie? Hier erklärt in nur einem Bild.

Quelle: eigenes Bild Copyright Jan R. Bergrath 2023

Hinter diesem Gesamtbild verbirgt sich das Unternehmensselbstbild, mit allen Herausforderungen und Chancen. Diese gilt es anzupacken und die damit erschlossenen Potentiale zu heben. Dazu Bedarf es keiner erlernten Methodik, sondern Empathie, Verstand und Fähigkeit komplexe Strukturen zu durchdringen und diese mit einfachen Maßnahmen zu optimieren.

Du möchtest dein Geschäftsmodell skalieren oder eine Transformation gestalten, um dein Unternehmen agil und zukunftssicher aufzustellen? Dann schreib mir an: info@vertriebssprache.com

 

Nicht digital, alt und gerade deswegen cool!

Mechanik pur. Keine Chips und die einzige Elektronik sind Licht und Radio zudem ist dann noch ein Verbrennungsmotor mit riesigem Hubraum eingebaut. So ein Auto würde heute niemand mehr herstellen.

Können wir eigentlich Transformation heute noch ohne digital denken? Hätte es eine Zukunft „schöne“ Autos ganz minimalistisch und mit modernen und zukunftsorientierten Antrieben zu bauen? Ganz ohne Software?

Quelle: Eigenes Bild Copyright Jan R. Bergrath 2023

Komplexität herausnehmen! Einfach mit dem Schraubenschlüssel Teile ein und ausbauen und dann noch ohne Verbrenner?

Würde so etwas gehen und gibt es einen Markt dafür? Schreibt mir eure Meinungen und Ideen an info@vertriebssprache.com

Die langen Schatten der Digitalisierung

Wenn die Sonne besonders tief steht, wirft sie lange Schatten. Wenn also die Digitalisierung lange Schatten wirft, steht die Sonne demnach ziemlich tief über denjenigen, die dann betroffen sind. Bleiben wir in diesem Bild. Der Moment in dem lange Schatten geworfen werden, ist sehr spät am Tag.

Bevor es also zu langen Schatten kommt, ist also viel Zeit sich darauf vorzubereiten. Doch was soll uns dieser Begriff der „langen Schatten“ eigentlich sagen? Denn schließlich gilt auch, steht die Sonne tief, werfen selbst Zwerge lange Schatten. In jedem Fall entsteht ein großes Dunkelfeld und der Volksmund sieht daran nichts Gutes. Zudem ist es nach selbigen schwierig daraus hervorzutreten. Doch was hat das jetzt mit Digitalisierung zu tun?

Quelle: eigenes Bild

Befindet sich ein Geschäftsmodell im Schatten eines digitalen Geschäftsmodelles, ist das Dunkelfeld umso größer je später es wird!

In diesem Blog schreibe ich seit nunmehr 13 Jahren über Digitales. Inspirierendes. Kreatives & Dämliches aus der Geschäftswelt. Ich beobachte noch immer eine starke Skepsis speziell im deutschsprachigen Raum gegen Digitales grundsätzlich. Doch warum ist das eigentlich so? Steckt dahinter eine Art Ablehnung gegenüber Veränderung? Ist es ein struktureller Konservatismus, der hier vorherrscht? Ist es Angst vor Veränderung? Oder handelt es schlichtweg um Überforderung, da man sich in immer kürzeren Abständen mit neuen und technischen Veränderungen auseinandersetzen muss?

Vielleicht ist es auch eine Kombination aus den genannten Faktoren. Ich stelle fest, speziell in Deutschland wird in weiten Teilen der Status Quo, verwaltet und verteidigt. Das meine ich gar nicht in erster Linie auf die Politik bezogen, sondern gerade auf weite Teile der Wirtschaft. Ob Automobil, Handel oder Maschinenbau, alles Bereiche in denen die deutsche Wirtschaft zur Weltspitze gehört. Und in der „New Economy“… da wird es eng.

Worin liegen eure Meinung nach die Gründe für unser Mittelmaß? Schreibt es mir: info@vertriebssprache.com