Verstopfung!?

Wie und wo akquiriert man die Zielgruppe 18 – 80 Jahre mit Verstopfung? In der U-Bahn! Deshalb ist die klassischen Ansprache über Print-Werbung das Mittel der Wahl. 😉

Besonders ist die Altersgruppe 65 – 80 Jahre wird spontan in der U-Bahn das Smartphone zücken und die aufgeführte URL besuchen. Schließlich geht es ja um die Teilnahme an eine placebokontrollierten Studie. Alles klar? Dann einfach mitmachen…

Verstopfung

Quelle: eigenes Bild

Folgende Details stellt das werbende bzw. akquirierende Unternehmen noch zur Verfügung: placebokontrollierte, klinische Studie zur Behandlung von Patienten mit Verstopfung. Im Rahmen dieser Studie werden die Patienten über einen Zeitraum von 4 Wochen behandelt und insgesamt 6 Wochen beobachtet.

Weitere Kriterien:

  • an Verstopfung leiden (< 3 Darmentleerungen pro Woche)
  • zwischen 18 und 80 Jahren alt sind

Ein Aufkleber passt ins Bild

Bernd Lucke kommt… wen interessiert es? Vermutlich sehr wenige. Der gut platzierte Aufkleber auf dem Plakat hingegen wird viele eher zum schmunzeln bringen. Dezent steht dort „Der Kasper kommt“ und schon erscheint der Auftritt im „rechten“ Licht. 😉

Bernd Lucke - Der Kasper kommt Auffkleber

Quelle: Eigenes Bild

Kann man eigentlich ohne Anzeigenschaltung erfolgreich ein Printmagazin verlegen?

Die Printmedien stecken bis auf wenige Ausnahmen in der Krise. Rückläufige Auflagen, Anzeigenkunden die abspringen und massiver Abonnentenschwund sind an der Tagesordnung (siehe auch: hier). Einige Medienhäuser verkaufen große Teile ihres Verlagsgeschäftes und investieren in E-Commerce oder E-Business Geschäftsmodelle.

Ist es da überhaupt möglich ein klassisches Printmedium auf den Markt zu bringen ohne einen einzigen Anzeigenkunden?  Die Antwort lautet: Natürlich! Schon zu Zeiten als die Krise der Printmedien noch weit weg war. Hier ein gutes Beispiel, dass Satire-Magazin Titanic mit einer kreativen Titelseite aus dem Jahre 2006!  Damals gab es noch die Financial Times Deutschland, eine eigenständige Frankfurter Rundschau… usw. auf dem Blog: Zeitungssterben kann man sich schnell einen Überblick über die verschwundenen Zeitungen verschaffen.

Übrigens: Wenn mich jemand nach meiner persönlichen Lieblingsreligion fragt, dann antworte ich stets: „Ich glaube, ich bin Atheist!“ Darüber, wie auch über sämtliche andere Ansichten von mir dürfen auch gerne Karikaturen und Witze gemacht werden. Ich bin zwar nicht Charlie aber frei in meiner Meinung. Dazu benötige ich auch keine Anzeigenkunden und das ist auch gut so!