Wann sollte man sich von der Geschäftsführung trennen?

Die Entscheidung, einen Geschäftsführer abzusetzen, ist eine ernste Angelegenheit, die sorgfältig und unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren getroffen werden sollte. Einige Situationen, die eine Absetzung rechtfertigen könnten, sind:

Schlechte Leistung: Kontinuierlich schlechte Ergebnisse, ein Rückgang des Umsatzes oder mangelnde Innovation können Anzeichen dafür sein, dass ein Wechsel in der Führungsetage erforderlich ist.

Ethikverstöße oder Fehlverhalten: Unethisches Verhalten, Verstöße gegen Unternehmensrichtlinien oder andere Formen von Fehlverhalten können das Vertrauen in die Führungskraft untergraben und eine Absetzung rechtfertigen.

Fehlende Führungsfähigkeiten: Wenn der Geschäftsführer nicht in der Lage ist, das Unternehmen effektiv zu führen, Teammitglieder zu motivieren oder strategische Entscheidungen zu treffen, könnte eine neue Führungskraft benötigt werden.

Missachtung der Unternehmensziele und -werte: Entscheidungen, die im Widerspruch zu den langfristigen Zielen oder Werten des Unternehmens stehen, könnten eine Absetzung des Geschäftsführers erforderlich machen.

Mangelnde Anpassungsfähigkeit: In einer sich schnell verändernden Geschäftswelt ist es wichtig, dass die Führungskraft flexibel und anpassungsfähig ist. Wenn dies nicht der Fall ist, könnte dies seine Effektivität beeinträchtigen und seine Absetzung rechtfertigen.Konflikte mit dem Vorstand oder anderen Führungskräften: Wiederholte

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Konflikte oder Spannungen mit dem Vorstand oder anderen Führungskräften könnten die Effizienz des Unternehmens beeinträchtigen und eine Absetzung notwendig machen.

Bevor eine Entscheidung über die Absetzung eines Geschäftsführers getroffen wird, ist es wichtig, eine gründliche Bewertung der Situation vorzunehmen, alle relevanten Faktoren zu berücksichtigen und gegebenenfalls Alternativen zu prüfen, wie beispielsweise Coaching oder Mentoring, um dem Geschäftsführer zu helfen, seine Leistung zu verbessern. Letztendlich sollte die Entscheidung im besten Interesse des Unternehmens und seiner Stakeholder getroffen werden.

Was macht exzellente strategische Beratung aus?

Beratungen gibt es viele, gute Berater gibt es einige, exzellente Berater sind sehr selten. Gefühlt sind 80% der Berater im deutschsprachigen Raum sehr ähnlich und vor allem sind deren Herangehensweisen an Herausforderungen immer gleich. Es gibt eine Methodik (diese ist brandneu und eigentlich die Beste… WHY-HOW-WHAT, OKR, New Work… ), mit der Selbigen wir dann versucht einen „Mehrwert“ – durch die Vermittlung der Methodik –  zu erreichen, was bleibt ist maximal ein gutes Gefühl. Dieses ist i.d.R. nur von kurzer Dauer und der Alltag im Geschäft holt alle wieder ein. Ist das ein echter Mehrwert? Ich sage: NEIN! Auch nicht der Versuch die Methodik auf die bestehenden Probleme auszurollen.

Was macht denn exzellente Beratung aus? Eine schnelle und vollständige Erfassung der Herausforderung frei von bestehenden Denkmustern. Also erst verstehen und zwar vollständig. Die Erarbeitung von einfachen Lösungsoptionen und eine schnelle Implementierung samt messbaren Ergebnissen.

Die Kunst besteht darin die Einzelperspektiven aus dem Unternehmen samt aller relevanten Geschäftspartner zu einem Gesamtbild zusammen zu führen, dass geht nur von außen. Wie? Hier erklärt in nur einem Bild.

Quelle: eigenes Bild Copyright Jan R. Bergrath 2023

Hinter diesem Gesamtbild verbirgt sich das Unternehmensselbstbild, mit allen Herausforderungen und Chancen. Diese gilt es anzupacken und die damit erschlossenen Potentiale zu heben. Dazu Bedarf es keiner erlernten Methodik, sondern Empathie, Verstand und Fähigkeit komplexe Strukturen zu durchdringen und diese mit einfachen Maßnahmen zu optimieren.

Du möchtest dein Geschäftsmodell skalieren oder eine Transformation gestalten, um dein Unternehmen agil und zukunftssicher aufzustellen? Dann schreib mir an: info@vertriebssprache.com

 

2021 das Jahr der Pleitewelle oder das Jahr der Möglichkeiten?

2021 das Jahr der Pleitewelle oder das Jahr der Möglichkeiten? E-Commerce wächst überproportional, die Gastronomie steht still, der stationäre Einzelhandel ist mit Ausnahme von Lebensmitteleinzelhändlern, Drogeriemärkten und Apotheken, aufgrund der aktuellen Pandemie, geschlossen. Viele der Einzelhändler sitzen auf ihren Waren, haben hohe laufende Kosten, wie z. B. Mieten und die meisten haben keinen Plan – wie ihre Waren in die Hände der Zuhause sitzenden Kunden gelangen könnten.

Ich sehe Restaurants, die ihre Speisen zum vollen Restaurantpreis zum Mitnehmen anbieten. Bei der Mitnahme entstehen Unmengen Plastikmüll, meterweise wird Alufolie verwendet oder es kommen etwa Styropor-Verpackungen (z. B. geschäumtes Polystyrol) zum Einsatz. Oder etwa die Lufthansa, die in weiten Teilen mit ihren Flugzeugen am Boden steht und dabei Staatsgelder verbrennt. Sie steht fast stellvertretend für die gesamte Touristikbranche. Ich könnte hier noch viele Beispiele nennen, wo es nicht läuft.

Aber wo sind die neuen Ideen? Wo sind die, die Chancen sehen und Ideen haben? Lasst uns neue Geschäftsideen entwickeln und umsetzen. Lasst uns daran und dafür arbeiten, Geschäftsmodelle agil und zukunftssicher zu gestalten.

Noch ist es schwer vorstellbar – aber das Ende der Pandemie wird kommen. Und neben Erleichterung wird dies auch neue Energie bringen. Eine Aufbruchsstimmung, die wir alle bitter nötig haben.

Lasst uns ein Feuerwerk abrennen und 2021 aktiv gestalten!

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Wenn wir die Pandemie hinter uns gebracht haben, die Toten betrauert und zerbrochenes aufgeräumt,  kann ein neues Kapitel in der Geschichte Deutschlands, Europas und der Welt geschrieben werden.

Doch wir müssen jetzt damit beginnen!

Jan R. Bergrath

Sei Veränderung und gestalte – oder werde verändert – deine Entscheidung!

Vor mehr als 16 Jahren habe ich mein persönliches Motto entwickelt: „Nichts ist so konstant – wie die Veränderung.“ Es steht stellvertretend für die tägliche Veränderung und Weiterentwicklung der Welt. Veränderung ist nicht aufzuhalten, man kann sie aber gestalten. Wie und in welcher Form gestaltet werden kann, liegt an der persönlichen Haltung und Einstellung.

Stark verkürzt lässt sich sagen, es gibt Menschen die veränderungsaffin sind (sie lieben Veränderung) und veränderungsaverse Menschen (diese mögen Veränderung nicht). Veränderungen passieren allerdings unabhängig davon, ob man sie nun mag oder nicht.

Daher lässt sich die Anzahl der Handlungsoptionen auf ZWEI Möglichkeiten reduzieren. Erstens Veränderung mitgestalten oder zweitens verändert werden.

WAS BEDEUTET DAS FÜR DICH?

1. Veränderung geschieht andauernd und fortlaufend
2.
Lerne Veränderung zu antizipieren
3.
Beobachte die Veränderungen um Dich herum
4.
Adaptiere Veränderungen schnell
5.
Verändere und Entwickle Dich ständig weiter
6.
Genieße die Veränderung
7.
Sei bereit Dich schnell und mit Spaß und Freunde zu verändern, und zwar wieder und immer wieder! 

Es ist Deine Entscheidung wie Du zu Veränderung stehst. Dennoch muss klar sein, dass früher (wann auch immer das gewesen sein soll), gar nicht alles besser gewesen sein kann. Wenn dem so wäre, warum leben wir Menschen dann nicht immer noch Höhlen und sammeln und jagen was wir zum Leben brauchen? Welche Haltung bringt Dich und damit auch die Menschen insgesamt wohl weiter? Deine Entscheidung!

Stationärer Handel vor 25 Jahren – Kaufhäuser

Vor etwa 25 Jahren betrieben die vier wesentlichen Kaufhausgruppen Karstadt, Kaufhof, Hertie und Horten insgesamt noch rund 400 Filialen. Heute sind es 174 Filialen.

Unter dem Druck schwindender Marktanteile schlossen sich im vergangenen Jahr nach langem Ringen die beiden letzten verbliebenen Warenhausunternehmen Kaufhof und Karstadt zusammen.

Mit dem Versprechen, „alles unter einem Dach“ lockten die Warenhäuser einst massenweise Kunden die Filialen. Noch Mitte der siebziger Jahre verfügten Kaufhäuser über einen Marktanteil von 15 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes.

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Der Marktanteil von Galeria Karstadt Kaufhof am Einzelhandelsumsatz heute beträgt weniger als 1 Prozent.

Wie sieht das Konzept bzw. das zukunftsfähige Geschäftsmodell aus?

„Wir sind zusammen deins“ lautet der aktuelle Claim. Aber welcher Mehrwert für den Kunden wird dadurch generiert? Wie sollen Marktanteile gewonnen werden?

Ein Blick auf die www.galeria.de spricht Bände:

Mit Einführung der neuen gemeinsamen Marke wird es sehr attraktive Angebote geben. Das Beste aus beiden Welten wird vereint, so dass Sie sich auf eine noch schönere und inspirierendere Produktauswahl freuen können. Die Sortimentskompetenz wird so noch einmal deutlich optimiert.

Durch die höhere Anzahl der Filialen (über 170) erreichen ca. 80% der deutschen Bevölkerung auf schnellem Wege unsere Warenhäuser. Dies wird auch zukünftig im Hinblick auf die Online- und Filial-Services ein großer Vorteil für Sie sein, da Pakete bald an noch mehr Standorten abgeholt und umgetauscht werden können. Leider ist dies bislang noch nicht unternehmensübergreifend möglich.

Da steht, der Mehrwert für den Kunden ist: 80% der Deutschen können Pakete, die online bestellt wurden, an mehr Standorten abholen!

Wollen wir mal raten wie die Anzahl der Filialen und der Marktanteil mit diesen Ideen in zwei Jahren aussehen wird!?

HEY GALERIA _ AUFWACHEN!

Agile Geschäftsmodelle sind die Zukunft

Das Handelsblatt schreibt in seiner Online Ausgabe vom 25.06.2019 – 14:51 Uhr:

„Zalando baut sein Geschäftsmodell um“

Nachgeschoben wird die folgende Begründung: Sinkende Umsätze pro Einkauf der Kunden machen Zalando zu schaffen. Mehr Markenpartner, schnellere Lieferung und Personalisierung sollen den Trend umkehren*.

Dieser Artikel ist ein typisches Beispiel der schreibenden Zunft. Der Tenor ist stets, oh nein es verändert etwas. Das kann ja nur schlecht sein. Spannend ist hier, es handelt sich um Vertreter der Wirtschaftsjournalisten, denen man eigentlich wirtschaftliche Kompetenz zusprechen könnte. Allerdings werden hier offensichtliche Dinge nicht gesehen oder beschrieben. Der Kabarettist Volker Pispers spricht in solchen Fällen häufig von journalistischen Hirnzwergen.

Geschäftsmodelle sind heute agil! Die Anpassung, das ständige Überprüfen und sich selbst andauert neu zu erfinden ist heute die wichtigste Voraussetzung um ein Geschäftsmodell zukunftssicher zu gestalten.

Warum ist das so?
Das liegt an zwei Dingen erstes wer sich nicht ständig hinterfragt, optimiert und entwickelt, verliert den Anschluss und in letzter Konsequenz die Existenzberechtigung. Zweitens alles unterliegt einer zunehmenden Beschleunigung, d.h. auch das Veränderungen in immer kürzeren Zyklen stattfinden. Was heute funktioniert, ist morgen vielleicht schon aus der Zeit gefallen oder es wurde durch Innovation überholt.

Halten wir uns vor Augen die 4. industrielle Revolution hat gerade erst begonnen und bietet riesige Potentiale Mehrwerte zu schaffen. Daher ist es um so wichtiger das eigene Geschäftsmodell agil zu gestalten.

Wie gestaltet man ein agiles Geschäftsmodell?

Hier hilft die Firma StrukturWandlerDie StrukturWandler Mission ist: „Inspiring and leading people to develop agile and future proof business models.

Kontakt: info@strukturwandler.com