Vertriebssprache

Digitales. Inspirierendes. Kreatives & Dämliches aus der Geschäftswelt

Kategorie: das gibt es doch nicht – doch gibt es (Seite 1 von 2)

Vier Fäuste gegen Chio

Carlo Pedersoli besser bekannt als Bud Spencer und Mario Girotti ebenfalls besser bekannt als Terence Hill befinden sich seit Juni 2019 in nahezu jedem Supermarkt der Republik.

Opel macht es möglich! Genauer die von den Familienmitgliedern der Unternehmerfamilie Opel gegründete Marke Chio (Carlo-Heinz-Irmgard-Opel). Heute ist Chio eine Marke der in Köln ansäßigen Firma Intersnack. Mit einem Umsatz rund 2,5 Mrd. Euro in 2017 und rund 9.100 Mitarbeitern* ist Intersnack gegenwärtig Marktführer in Deutschland und liegt nach Marktanteilen* deutlich vor der Nummer zwei Lorenz Bahlsen.

Das neueste Produkt des Chips-Marktführers bringt das erfolgreichste europäische Filmduo weltweit – Bud Spencer und Terence Hill – in die deutschen Supermärkte. Buddy steht für Baked Beans Chips und Terence Hill für Spicy Chicken Chips.

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Quelle: eigenes Bild

Mein persönlicher Favorit die Bud Spencer Variante mit der Geschmacksrichtung Baked Beans. Gratulation Chio, ein gelunges Produkt mit sehr gutem Marketing! Toll zu sehen, dass ein physisches Produkt beworben durch Social Media Kampagnen (inklusive eigenem Online-Spiel) – völlig „undigital“ erfolgreich daher kommt! Und das auch noch mitten in der digitalen Revolution. 😉

Zigeunersoße im post Negerkuß-Zeitalter

Zigeunersoße! Kennt ihr diese Momente, da sieht man ein Produkt. Liest, schaut nochmal und dann denkt … WAS IST DAS, sowas gibt es noch? Irgendwie fühlt sich die Produktbezeichnung komisch aus der Zeit gefallen an.

Halten wir fest, Fertigsoßen ist eine Produktgruppe, die sich nicht dadurch auszeichnet besonders Gesund zu sein. Das hat sie gemeinsam mit Schokoküssen, die heute niemand mehr Mohrenköpfe oder Negerküsse nennt.

Was früher mal war, muss ja nicht immer bleiben. Aus meiner Sicht ein absoluter Marketingflop. Was meint ihr? Kommentiert direkt hier oder sendet eine E-Mail an: vertriebssprache@strukturwandler.com

Happy Birthday und alles Gute – 10 Jahre www.vertriebssprache.org

„Einfach Bock auf Blog“ – Spaß und Therapie seit 2009 www.vertriebssprache.org

DIGITALES. INSPIRIENDES. KREATIVES & DÄMLICHES aus des Welt des Verkaufens. 

Jan R. Bergrath
Jan R. Bergrath Copyright 2019

Genau heute seit 10 Jahren besteht dieser Blog. Zeit einmal Danke zu sagen: Danke allen Lesern, Besuchern, Kunden, Neugierigen, Stalkern und Informationssuchenden 😉

HAPPY BIRTHDAY VERTRIEBSSPRACHE.ORG 21.05.2019

Vertriebssprache.org verkauft!

Für einen Kaufpreis in Höhe von 34 Millionen Euro wechselt www.vertriebssprache.org den Besitzer. Das ist nach dem bisherigen Stand, der höchste Kaufpreis, der jemals für einen Blog gezahlt wurde.

Hölle – Hölle – Hölle!

Zugeben in den letzten Jahren habe ich hier schon das ein oder andere Mal über die „Hölle“ geschrieben. So z. B. über Kunden aus der Hölleden Höller… aber ich habe seit 1984 übersehen, die Hölle ist für Helden. 🙂

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Quelle: eigenes Bild

Klasse Marketing und coole Winter- und Skisachen. Insgesamt ein rundes Bild, hat mir wirklich gut gefallen. Schaut es euch gerne selbst an: http://www.hellisforheroes.it

 

 

 

Warentrenner, Warentrennstab, Warentrennbalken oder Kassentrennstab

Wenn Warentrenner, dann aber bitte nicht mit irgendwelcher Werbung, sondern mit Weihnachtsdekoration. Das macht den Kassenbereich ja gleich auch viel schöner. Eine Innovation des stationären Einzelhandels. 😉

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Quelle: eigenes Bild

Aber bitte nur bis zum 6. Januar! 😉

 

 

2019 startet mit einer Helden-Mahlzeit

Das Jahr 2019 ist gerade zwei Tage alt, also zunächst einmal allen Lesern ein FROHES NEUES JAHR.

Pünktlich zum Jahresauftakt möchte ich euch mit einem neuen Produkt für echte Helden bekannt machen. Wahlweise mit Lachs- oder HANFöl selbstredend ohne chemische Zusätze. Das Produkt ist eben nicht für jeden Gedacht, der Name allein verrät schon die Zielgruppe: Helden! 

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Quelle: eigenes Bild

Die Helden sind Hunde, ja Hunde. Aber wer steckt dahinter? Die Drogeriemarktkette dm hat ein Segment mit einer Eigenmarke neu definiert und gestaltet. Dabei versucht sie sich auf neuen Wegen, dass Segment Tierfutter insbesondere Hundefutter neu aufzulegen. Dies wird seit einigen Jahren von dem E-Commerce Unternehmen zooplus dominiert und setzt den stationären Vertrieb von Tierfutter unter Druck. Hier antwortet dm mit cleverem Marketing und hoher Marge, da es sich um eine eigene Produktreihe handelt. Mehr Infos zur Heldenmahlzeit findet ihr hier.

Saisonziel am 26.12.2018 erreicht

Die Ansprüche des FC Bayern München sind hoch. Der deutsche Fußball-Rekordmeister und mit aktuell 657,4 Millionen Euro Jahresumsatz auch Umsatzrekordmeister besinnt sich pünktlich zur Weihnachtszeit auf das Wesentliche.

 

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Quelle: eigenes Bild

Das hundertfach in und um München plakatierte Saisonziel: „WAS ZÄHLT, IST UNTERM BAUM.“ wurde erreicht. Mit dem heutigen 26.12. enden die Weihnachtstage des Jahres 2018.

Liebe Kunden des FC Bayern,

alles richtig gemacht. Ihr habt fleißig aus den über 1.200 Geschenk-Ideen gewählt. Leider gab es keine Titel im Angebot, denn die kann man eben nicht kaufen! Und für das Wirtschaftsunternehmen FC Bayern München AG zählt ja in dieser Saison auch nur der Umsatz unterm Baum.

In diesem Sinne: „Frohe Weihnachten FC Bayern!“

P.S. Freut ihr euch auch schon so auf die Plakate „Gegen den modernen Fußball “ im Stadion in der Rückrunde?

Man nehme Dr. Oetker

Herr Dr. August Oetker (1862–1918) legte mit seinem Kaiserlichen Patent „Verfahren zur Herstellung von dauerhaftem Backpulver oder backfertigem Mehl“ vom 21. Dezember 1901 den Grundstein für ein Unternehmen, welches heute rund 12 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet und etwa 32.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Quelle: eigenes Bild

Oetkers Arbeitsdisziplin war berüchtigt. Bereits im Jahre 1908 formulierte er die folgenden Regeln und hängte sie im Betrieb auf:

  • Arbeite, arbeite unter Anspannung aller Kräfte.
  • Sei sparsam!
  • Die Zeit ist dein Kapital, jede Minute muss dir Zinsen bringen!

Besonders der dritte Punkt ist interessant, vor dem Komma stellt er die These auf: „Zeit ist Kapital“, danach sagt er „jede Minute muss dir Zinsen bringen“. Lasst das mal auf euch wirken. Niemand wird bestreiten, dass Zeit wertvoll ist. Aber das sie Zinsen bringen muss, halte ich für genauso gewagt wie die Idee, dass man Zeit sparen kann. Der Zeitaufwand für etwas lässt sich verkürzen, die übrige Zeit wird aber nicht angehäuft im Sinne von Sparen.

Wie aber soll ein Zins auf Zeit aussehen? Freiminuten? Zusatzstunden? Was meint ihr?Schreibt mir eure Gedanken zu dem Thema was August Oetker gemeint haben könnte. 

Nachlese Halloween

Halloween ein tolles Ereignis für den Handel. Schon Wochen vorher füllen sich die Verkaufsflächen und gefühlt wird das Angebot an Halloween-Artikeln von Jahr zu Jahr größer.

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Quelle: eigenes Bild

Die in den USA gebräuchlichen Feiern haben sich auch in Mitteleuropa durchgesetzt nachempfundene und echte Kürbisse an allen Ecken und Enden zu sehen.

Viele Kinder haben eins zu eins den Brauch übernommen, kostümiert von Haus zu Haus zu ziehen, oder feiern Halloween-Kostümpartys. Feiern befreundete Kinder, ist es für die Eltern oft schwer, Nein zu sagen. Mit den deutschen Entsprechungen für „Trick or Treat“ erpressen sie scherzhaft drohend Süßigkeiten, zumeist mit „Süßes, sonst gibt’s Saures“.

Die Rolle der Geister haben heute die Kinder übernommen. In den Gewändern von Gespenstern, Hexen, Gnomen, Zwergen, Dämonen, Teufeln, Skeletten, Fledermäusen, Eulen und anderen Fabelwesen ziehen sie durch die Straßen.

Von dem Brauch profitiert natürlich vor allem der Handel: Zu Halloween ist die Nachfrage nach Süßigkeiten, Kostümen und Schminkutensilien, Gadgets sowie Deko-Artikeln entsprechend groß. Im Lebensmittelhandel werden auch viele Kürbisse verkauft, um sie auszuhöhlen und einen „Halloween-Kürbis“ zu schnitzen. Sogar im Buch- und Zeitschriftenhandel sorgen anlassbezogene Publikationen – Bücher oder Comic-Hefte – für ein Umsatzplus.

Hauptsache die Kasse stimmt im Handel, wen interessiert es da schon ob es sich im einen importierten Brauch aus Amerika handelt… 🙂

 

 

Relevant, inspirierend und gut!

Stell dir vor du machst eine Digitalisierungskonferenz und keiner geht hin. Wenn fünf Minuten vor Beginn der Konferenz der Saal leer ist, dann ist das kein gutes Zeichen…

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Quelle: eigenes Bild

Was zeichnet eine gute Konferenz aus? Drei Dinge, erstens Sie ist relevant, zweitens Sie ist gut und drittens sie ist inspirierend. Was ist wenn mindestens eines der drei Punkte nicht erfüllt wird? Siehe oben!

Postparkplatz

Ein Nachteil des stationären Filialvertriebs sind häufig die Parkmöglichkeiten. Können Kunden nicht direkt in der Nähe zum Ladenlokal parken, wirkt sich das auf die Zahl der Menschen die den Laden besuchen negativ aus.

Deshalb ist es positiv hervorzuheben, wenn den Kunden kostenfreie Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Dies ist gerade bei innerstädtischen Filialen der Deutschen Post eine echte Seltenheit.

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Quelle: eigenes Bild

In diesem Beispiel werden Kundenparkplätze von mehreren stationären Geschäften gemeinsam unterhalten von einer Postfiliale und einem Blumengeschäft. Soll heißen ein einzelnen Parkplatz hat gleich mehrere Beschriftungen. Auf den ersten Blick scheint es auch nachvollziehbar die Parkdauer zeitlich zu befristen, denn es sollen ja durch die Parkplätze mehr Kunden in die Läden kommen. Das funktioniert natürlich dann besonders gut, wenn die Parkplätze möglichst kurz besetzt sind.

Doch die Post räumt eine Parkzeit von maximal 15 Minuten ein und der Florist maximal 30 Minuten. Erfahrungsgemäß dauert der Aufenthalt in einer Postfiliale länger als der beim Floristen. Die Post ist für vieles bekannt, aber sicher nicht für die Schnelligkeit der Mitarbeiter in den Filialen.

Wenn sich ein Kunde nun entscheidet beiden Geschäfte zu besuchen, wie lange darf er dann eigentlich parken? Vielleicht 15 Minuten, 30 Minuten oder gar 45 Minuten?

 

Beamtengras aus dem Netz

Legal & polizeilich erlaubt, so wirbt der Nischen-Online-Shop Beamtengras.com und macht massiv auf sich aufmerksam. Nicht nur wegen des coolen und frechen Logos ist Beamtengras.com ein echter Hingucker, auch bleibt dem Interessenten zumindest beim Erstkontakt verborgen was es denn eigentlich dort zu kaufen gibt…

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Quelle: www.beamtengras.com Copyright 2018 Beamtengras

Neben Merchandising-Artikeln mit dem Logo gibt es dort nämlich Grünlilien zu kaufen. Es handelt sich um einen echten Nischenanbieter, bisher ausschließlich Grünlilien zu verkauf anbietet und damit recht erfolgreich zu sein scheint. Macht euch am besten selbst ein Bild oder bestellt gleich Beamtengras, dass ist nämlich eine umgangssprachliche Bezeichnung für die pflegeleichten Grünlilien.

Kreativ, frech und frisch präsentiert sich der Shop. Mit der Mission, diese Welt zu einem grüneren Ort zu machen. Alles natürlich aus eigenem Anbau. 😉

In diesem Sinne gute Geschäfte.

Verstopfung!?

Wie und wo akquiriert man die Zielgruppe 18 – 80 Jahre mit Verstopfung? In der U-Bahn! Deshalb ist die klassischen Ansprache über Print-Werbung das Mittel der Wahl. 😉

Besonders ist die Altersgruppe 65 – 80 Jahre wird spontan in der U-Bahn das Smartphone zücken und die aufgeführte URL besuchen. Schließlich geht es ja um die Teilnahme an eine placebokontrollierten Studie. Alles klar? Dann einfach mitmachen…

Verstopfung

Quelle: eigenes Bild

Folgende Details stellt das werbende bzw. akquirierende Unternehmen noch zur Verfügung: placebokontrollierte, klinische Studie zur Behandlung von Patienten mit Verstopfung. Im Rahmen dieser Studie werden die Patienten über einen Zeitraum von 4 Wochen behandelt und insgesamt 6 Wochen beobachtet.

Weitere Kriterien:

  • an Verstopfung leiden (< 3 Darmentleerungen pro Woche)
  • zwischen 18 und 80 Jahren alt sind

Gemüse ist Saisonware ;-)

In in unseren Supermärkten gibt es das ganze Jahr über eine reichhaltige Auswahl an Gemüse. Vor lauter Verfügbarkeit, rücken saisonale Zyklen in den Hintergrund. In Deutschland wird jede Menge angebaut und wir können uns gut mit regionalem Gemüse versorgen. Was bis vor wenigen Jahren selbstverständlich war, spielt für die meisten Konsumenten keine Rolle. Wo kommt denn eigentlich der Spargel im August her? Egal – Hauptsache Spargel.

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Quelle: eigenes Bild

Hier eine kurze Übersicht zu Gemüse aus Deutschland:

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Quelle: eigenes Bild

ADAC – AC/DC oder AD und AC

Wie mache ich den Auftritt der eigenen Marke kaputt? Damit kennt der ADAC sich bestens aus. Trotzdem lassen die sich immer wieder mal was Neues einfallen z. B: Einfach mal die Hälfte weglassen. Vermutlich hatte dieses ADAC-Fahrzeug einen Unfallschaden, so könnte z. B. die hintere Tür ausgetauscht worden sein. Allerdings war vor dem nächsten „Einsatz“ keine Zeit die Folie mit den Buchstaben A und D anzubringen. Wirkt komisch und sieht Scheiße aus.

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Quelle: eigenes Bild

Wer erinnert sich noch an den ADAC-Skandal 2014? Die hatten Statistiken gefälscht! Was haben die damals gelacht bei Volkswagen und bei Audi erst. 😉

Autoaufkleber

Ich will Sticker! Autoaufkleber sind alltäglich, die Bandbreite von „Baby an Board“ über Korsika Ferries bis hin zum favorisierten Fußballverein ist sehr groß. Meist sind es doch eher wenige platzierte Aufkleber die sich auf Autos befinden. Hier eine Idee wie man all seine bevorzugten Marken und Botschaften auf seinem Auto zu Schau stellen kann und gleichzeitig noch total individuell ist.

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Quelle: eigenes Bild

 

Neulich im fahrenden ICE

Gerade noch zeigt die Anzeige 189 Km/h an, der nächste Halt ist Augsburg HBF und dann springt die Anzeige um: Die Zugnummer ist jetzt ICE 77777 und in Augsburg wird wohl nun auch niemand mehr zusteigen – wegen Reinigung 😉

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Quelle: eigenes Bild

Mehr Fahrgäste wegen sauberer Züge, dass ist doch mal ein guter vertrieblicher Ansatz der BAHN AG – schade nur das niemand einsteigen darf.

 

Und wie immer… besoffen Skifahren

Wie maximiert ein Hüttenwirt seinen Umsatz in einem Skigebiet? Er verkauft eine Art Versicherung, damit seinen betrunken Kunden auch nichts passiert. Nach dem Motto, bestell zehn Schnäpse und du kommst trotzdem sicher ins Tal. Du bekommst ja eine WARNWESTE gratis – dann kann dir ja gar nicht passieren. Du bist sicher… nochmal 10 Schnäpse? Klingt absurd? Im Weiberkessl in Ladis Tirol wird so der Umsatz angekurbelt.

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Quelle: eigenes Bild

„Bei zehn Schnäpsen gibt es eine Warnweste für die Abfahrt in Tal.“

Don´t drink and ski!

Benützen von Lärminstrumenten

Benützen ist eine dieser Formulierungen über die man in München an vielen Ecken stolpert. Aufzüge, Rolltreppe, Wege, Eingänge, U-Bahnen… Das es sich um eine regionale Verwendung des schwachen Verbs benutzen handelt, ist vielen Münchner nicht einmal klar. Für die meisten Menschen aus anderen Regionen in der Republik klingt „Benützen“ oder „Benützung“ schlicht FALSCH.

Das Sportamt der Landeshauptstadt München untersagt, auf diesem Schild den Besuchern eines Sportplatzes „das Benützen von Lärminstrumenten aller Art“. 

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Quelle: eigenes Bild

Ob die Sportler durch Rufen, Singen oder Klatschen unterstützt werden dürfen, wird leider nicht erläutert.

Parken für 625,00 € in München kein Problem

Eine Parkgebühr von 625,00 € für knapp dreißig Minuten kann man auch in München problemlos als teuer – vielleicht übertrieben teuer – einordnen. Lustig wird es dann, wenn der Automat nur Barzahlung akzeptiert, aber maximal Zwanzig-Euroscheine zulässt.

Was tun? Einfach für 20,00 Euro Verlust des Parktickets melden. Wer verkauft hier eigentlich wen für dumm? Das nächste Mal werde ich testen, ob der Automat auch vierstellige Eurobeträge anzeigen kann und dann mein Ticket als verloren melden…

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7 Kinder und 8 Herren beim Friseur

Es war einmal in der fiktiven Stadt NEWYORK, geschrieben in einem Wort. Dort gab es 7 Kinder und 8 Herren in nur einem Friseurgeschäft – und das obwohl der Laden sehr, sehr klein war und eigentlich nur 4 Sitzplätze hatte. Der Laden bot kaum Platz für fünfzehn Menschen und die Angestellten waren nicht einmal mitgerechnet. Wie sollte das wohl funktionieren? Am rechten Rand des Schaufensters befand sich die Preisliste des Friseurs, mit Leistungen wie z. B. Schneiden für 8,-  (also 8 Komma und Bindestrich) anbot. Ich dachte mir noch fantastisch was es in dieser fiktiven Stadt alles gibt, aber wo nur waren die komischen Zeichen die es eigentlich überall gibt, mit Hinweisen auf die Währung in der bezahlt wird? Aber wer wäre schon so dämlich die einfach wegzulassen? DAS MUSS DEM KUNDEN DOCH KLAR SEIN, WAS HIER GEMEINT IST.

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Ups… UPS! Der kleine BRAUNE

Zugegeben es ist schon eine Weile her, als eine Diskussion darüber entbrannte, ob wir auf deutschen Straßen Menschen in brauen Uniformen Dienst schieben sehen wollen. Mittlerweile gehören an vielen Orten die DIE BRAUNEN von UPS zum Stadtbild.

Wenn es beim nächsten Paket mal wieder länger dauert, könnte es daran liegen das UPS bei der Auslieferung auf brandneue Technologie jetzt. Die Fahrer jedenfalls sehen ziemlich abgekämpft aus. Lustig erscheint der Aufdruck „weltweite Dienstleistungen“, wenn die Fahrer tatsächlich schon bei der Fahrt in den nächsten Stadtteil platt sind.

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This is dump Fake News

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht… Im Shop von Die Partei oder auch im Shop des endgültigen Satire Magazines Titanic gibt es ein tolles, neues Produkt nämlich ein T-Shirt mit dem Aufdruck: TRUCK FONALD DUMP 

In diesen spannenden politischen Zeiten lässt sich für nur 10,00 € Euro (in Worten zehn) ein Zeichen setzen, erhältlich in den Größe S, M, L, XL, XXL und 3XL.

Vertriebssprache unterstützt die Initiative von DIE PARTEI: MAKE AMERICA SMALL AGAIN

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Leider ausverkauft! Artikel leider nicht vorrätig. Schaut doch einfach morgen wieder vorbei, dann gibt es wieder frische Blogartikel hier auf www.vertriebssprache.org

Stempel aktuell ausverkauft

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Kasse gibt Rückgeld!

Achtung Kurzparker, nie ohne 500-Euro-Schein ins Parkhaus fahren. Solange es noch Fünfhunderter im Umlauf gibt bunkern, bunkern. Falls der Kassenautomat nach einer Stunde parken z. B. 301,50 € anzeigt – KEIN PROBLEM – die Kasse gibt Rückgeld.

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Fußnote: Verlust des Parktickets kostet 20,00 € – hat da jemand nicht aufgepasst…? 🙂

Plastikflaschenwal

Eine Plastikeinwegflasche wird in Deutschland in den meisten Fällen (ja, auch hier gibt es für bestimmte Getränke Ausnahmen) mit 0,25 € Pfand verkauft. Bei einer groben Kalkulation zu diesem Plastikflaschenwal ergibt sich eine stattliche Summe, die ein Pfandautomat in einem Supermarkt bei Rückgabe der Flaschen auf einen Zettel drucken würde. Im übrigen, ist genau dieser Punkt auch das Gespräch bei den Betrachtern des Plastikflaschenwales, welcher sich gegenwärtig auf dem Münchner Sommer-Tollwood im Olympiapark befindet.

Plastikflaschenwal

Quelle: Eigenes Bild

Doch welchen Sinn hat eigentlich ein Einwegprodukt aus Plastik mit Pfand? Ich würde mir wünschen, dass mehr Betrachter sich genau diese Frage stellen und gerne auf echte Mehrwegflaschen z. B. aus Glas setzen und diese einfach kaufen.

Eine Flasche zum aufmachen

Das ist doch mal ein kreatives Beispiel für den Umgang mit dem eigenen Produkt.

Colaflasche als Türgriff am Kühlschrank

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Die Colaflasche als Türgriff am eigenen Kühlschrank. Gutes Marketing am Point of Sale, Kompliment an The Coca Cola Company. 

Bierdusche war gestern

Aus dem Sport und insbesondere dem Fußball sind sie nicht mehr weg zu denken, keine Feier der gewonnenen Meisterschaft ohne Bierduschen. In der Formel-1 gehören die Champagner-Duschen nach jedem Rennen dazu. Wer gedacht hat, dass es nicht auch eine alkoholfreie Variante geben kann, hat die Marketingstrategen der Coca Cola Inc. offenbar unterschätzt. Direkt an der europäischen Atlantikküste mitten am Strand steht sie nun:

Die Cola-Dusche!

Die Cola-Dusche

Quelle: Eigenes Bild

Es kommt allerdings anstelle von braunem Zuckerwasser „nur“ echtes Süßwasser raus.

Die Welt trinkt RADLER!

In Deutschland gibt es nicht nur in Sachen Bier jede Menge regionale Unterschiede. Während es bei der notwendigen Bezeichnung (Radler, Alster, Acco…) für ein Biermixgetränk hierzulande darauf ankommt, wo man gerade in welcher Bar oder Kneipe ein Biermischgetränkt bestellt, ist der Fall außerhalb Deutschlands offenbar schon längst geklärt.

Bei Brauereien in der ganzen Welt hat sich die Bezeichnung Radler für Bier mit weißer Zitronenlimonade durchgesetzt. Viele große und kleine Brauereien bzw. Biermarken von „A“ wie Amstel über „B“ wie Bavaria bis „F“ Fosters haben Radler im Sortiment. Hier ein Beispiel aus Sardinien:

Ichnusa Radler

Durch die Wahl eines deutschen Markenbegriffes wird das Bier zusätzlich mit positiven Assoziationen und einem „Made in Germany“ aufgeladen. Schön, dass sich eine weitere Produktbezeichnung  offenbar international durchsetzt um Bier + Limo zu verkaufen. Trinkt mehr Radler 😉

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